AGB & Privatsphäre

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Bidmanagement GmbH (im Folgenden “Bidmanagement”) hat verschiedene Softwareprodukte zur Optimierung von Online-Marketingaktivitäten (im Folgenden “Softwareprodukte”) entwickelt, die sie Unternehmern (im Folgenden “Kunden”) als “Software as a Service” über das Internet zur Verfügung stellt. Für die Nutzung dieser in Ziffer I. beschriebenen Softwareprodukte gelten die unter Ziffer II. dargestellten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden “AGB”). 

I. Leistungsbeschreibung

Bei den Softwareprodukten handelt es sich jeweils um eine selbstlernende, sich flexibel an Marktveränderungen anpassende Software zum Verwalten und Steuern von Werbekampagnen auf Online-Werbeplattformen (wie z.B. Google Ads, Yandex.Direct, Microsoft Advertising, Amazon, Ebay).

Die Aussteuerung der Werbung erfolgt auf Basis statistischer Analyse. Die Softwareprodukte regeln automatisiert das Cost-per-Click- (im Folgenden “CPC”) Gebot sowie, wenn und soweit von den Plattformen unterstützt, andere Dimensionen wie z.B. Devices, Age und Gender im Sinne der Zielvorgaben des Kunden. Je nach Zielvorgabe des Kunden kann dies die Unterstützung bei der Maximierung von Profit, die Generierung einer bestimmten Anzahl an Conversions, die Ausgabe eines bestimmten Budgets, das Erreichen von Kosten pro Conversion, die Steigerung des Return on Investment (im Folgenden “ROI”), das Erreichen bestimmter ACoS oder KUR oder ein individuelles Ziel, welche über eine API an das jeweilige Softwareprodukt übermittelt wird, sein. Zusätzlich finden die Softwareprodukte neue Keywords und/oder ASIN und fügen diese in den Kunden-Account ein. 

Die Softwareprodukte bieten ausdrücklich nur eine Unterstützung an, garantieren jedoch nicht das erfolgreiche Erreichen der Ziele des Kunden. Insbesondere wenn die Ziele durch den Kunden zu ambitioniert gesetzt sind, kann es sein, dass diese Ziele von den Softwareprodukten nicht erreicht werden. Das Funktionieren der Softwareprodukte ist zudem auch davon abhängig, dass die entsprechenden Schnittstellen/API der Online-Werbeplattformen, die außerhalb der Einflusssphäre von Bidmanagement liegen, einwandfrei funktionieren; bei einem Ausfall der Schnittstellen kann es dazu kommen, dass die Softwareprodukte die Gebote vorübergehend nicht anpassen können.

Weitere Beschreibungen und Spezifikationen, sofern verfügbar, sind auf der Website von Bidmanagement zu finden.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es unter bestimmten Voraussetzungen zu einem automatischen Upgrade des gewählten Softwareprodukts auf ein anderes Softwareprodukt kommen kann, das für den Kunden verbindlich ist. Einzelheiten hierzu sind in Ziffer 2.6 der nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen geregelt. 

II. Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

1.1 Diese AGB gelten für alle zwischen Bidmanagement und dem Kunden geschlossenen Verträge über die Nutzung von Softwareprodukten (im Folgenden “Software Nutzungsverträge”), auch wenn sie im Rahmen späterer Software Nutzungsverträge nicht erneut ausdrücklich vereinbart werden.

1.2 Vorbehaltlich abweichender individueller Vereinbarungen gelten ausschließlich diese AGB sowie, sofern genutzt, die Bedingungen des schriftlichen oder elektronischen Bestellformulars. Die Bedingungen des Bestellformulars gelten im Falle von Überschneidungen oder Widersprüchen zu diesen AGB vorrangig. 

1.3 Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn Bidmanagement ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt. Ermöglicht Bidmanagement dem Kunden die Nutzung der Softwareprodukte in Kenntnis abweichender Bedingungen des Kunden, gelten diese abweichenden Bedingungen dennoch nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung von Bidmanagement. 

1.4 Die Nutzung der Softwareprodukte ist nur Unternehmern im Sinne des § 14 BGB gestattet. Soweit es sich bei dem Kunden um eine natürliche Person handelt, ist die Nutzung nur volljährigen Personen gestattet.

1.5 Bidmanagement behält sich vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu erweitern, soweit dies Bidmanagement erforderlich erscheint und den Kunden nicht entgegen Treu und Glauben beeinträchtigt. Änderungen oder Ergänzungen (im Folgenden: “Änderungen”) der AGB können insbesondere bei technischen Neuerungen, Weiterentwicklungen und Upgrades der Softwareprodukte erforderlich sein, ebenso wie zur Anpassung an eine veränderte Rechtslage, wozu auch neuere Gerichtsurteile zählen. Eine Änderung wird dem Kunden mindestens sechs (6) Wochen vor dem Inkrafttreten der Änderung in geeigneter Weise in Textform bekanntgegeben. Der Verweis auf die Änderung der AGB erfolgt in der Regel per E-Mail oder innerhalb des Kunden-Accounts, mindestens jedoch beim nächsten Login des Kunden in seinem Kunden-Account. 

Der Kunde hat das Recht, die Änderung zu akzeptieren oder ihr innerhalb einer Widerspruchsfrist von sechs (6) Wochen nach Bekanntgabe der bevorstehenden Änderung und der Möglichkeit, Bidmanagement über den Widerspruch zu informieren, zu widersprechen. 

Im Falle eines rechtzeitigen Widerspruchs gelten die früheren AGB fort. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb der Widerspruchsfrist oder nutzt er die Softwareprodukte danach weiter, so gilt die Änderung als akzeptiert und wird Vertragsbestandteil. 

Bidmanagement wird den Kunden auf die Möglichkeit des Widerspruchs, die Widerspruchsfrist sowie die Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich eines unterlassenen Widerspruchs, bei der Bekanntgabe der Änderung hinweisen. 

2. Vertragsschluss, Einrichtung eines Kunden-Accounts und Anbindung an das gewählte Softwareprodukt

2.1 Der Vertragsschluss erfolgt entweder offline oder online. 

2.1.1 Offline: Bidmanagement übersendet dem Kunden ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Software Nutzungsvertrages, das, sofern nicht abweichend bestimmt, sieben (7) Kalendertage gültig bleibt. Nimmt der Kunde dieses Angebot binnen dieser Frist (Eingang der Annahmeerklärung bei Bidmanagement) an, kommt ein verbindlicher Software Nutzungsvertrag zustande.

2.1.2 Online: Ein verbindlicher Software Nutzungsvertrag zwischen Bidmanagement und dem Kunden kommt durch eine Online-Registrierung des Kunden für das jeweilige Softwareprodukt zustande.

2.2 Nach Vertragsschluss wird für den Kunden ein individueller Kunden-Account eingerichtet. Für die Einrichtung des Kunden-Accounts hat der Kunde Bidmanagement die im Einrichtungsprozess abgefragten Daten zur Verfügung zu stellen. 

Ändern sich diese oder sonstige für die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erforderlichen Daten, wird der Kunde Bidmanagement unverzüglich über jede informieren.

2.3 Nach Erstellung des Kunden-Accounts erfolgt die Anbindung des jeweils vom Kunden gewählten Softwareprodukts. 

2.3.1 Hierzu benötigt der Kunde einen zuvor durch den Kunden eingerichteten, aktiven Account bei der jeweiligen Online-Werbeplattform. Der Kunde ist dabei verantwortlich für die Einhaltung die einschlägigen Nutzungsbedingungen und andere verbindliche Regelungen der jeweiligen verwalteten Online-Werbeplattform. Die Nutzung der Softwareprodukte ist ausdrücklich nicht dafür vorgesehen, gegen Regelungen der Online-Werbeplattformen zu verstoßen; eine entsprechende Nutzung wird von Bidmanagement weder akzeptiert noch unterstützt. 

2.3.2 Die Anbindung an einzelne Online-Werbeplattformen ist abhängig von den jeweiligen Vorgaben und technischen Anforderungen der Marketingprogramme der einzelnen Online-Werbeplattformen. Der Kunde hat sicherzustellen, dass seinerseits zu erfüllende Hard- und Softwareanforderungen einschließlich einer hinreichenden Internetverbindung erfüllt werden.

2.3.3 Für die Anbindung ist eine Genehmigung des Kunden zur Nutzung seiner Daten durch Bidmanagement im Rahmen der Online-Werbeplattform erforderlich (z.B. durch die Angabe seiner Google Ads-Account-Nummer oder die Google Ads-API). Der Kunde trägt dafür Sorge, dass Bidmanagement alle erforderlichen Genehmigungen erteilt werden.

2.3.4 Der Kunde hat Bidmanagement die für die Anbindung erforderlichen Angaben zu machen. Erfolgen die Angaben hierzu nicht oder nicht korrekt, ist die Nutzung des jeweiligen Softwareprodukts nicht möglich. 

2.3.5 Für die Optimierung der Accounts des Kunden bei den Online-Werbeplattformen ist Bidmanagement durch den Kunden ein Zugang gemäß den Authentifizierungsprotokollen der jeweiligen Online-Werbeplattform zu gewähren. Bidmanagement benötigt für jeden zu optimierenden Account auf einer Online-Werbeplattform einen Schreibzugriff, der für jeden Account separat gewährt wird, um eine maximale Transparenz und Übersichtlichkeit des Prozesses zu gewährleisten.

2.3.6 In dem Prozess, mit dem der jeweilige Account zu dem jeweiligen Softwareprodukt hinzugefügt wird, wird der Kunde aufgefordert, zunächst die Online-Werbeplattform des betreffenden Accounts auszuwählen, den er verbinden möchte. Nach der Auswahl der Online-Werbeplattform wird der Kunde dann zur betreffenden Online-Werbeplattform selbst weitergeleitet, um den Authentifizierungsprozess abzuschließen. Während dieses Authentifizierungsprozesses, der von der ausgewählten Online-Werbeplattform durchgeführt wird, muss der Kunde ausdrücklich zustimmen, dass Bidmanagement über die offizielle API der Online-Werbeplattform Schreibzugriff auf den gewünschten Account erhält.

2.3.7 Nach erfolgreichem Abschluss der Authentifizierung durch die Online-Werbeplattform kehrt der Kunde zu dem Softwareprodukt von Bidmanagement zurück, wo er den zu optimierenden Account auswählen und den Vorgang abschließen kann, indem er die Auswahl bestätigt und damit die erste Synchronisierung des ausgewählten Accounts einleitet.

2.4 Die Systemanforderungen des jeweiligen Softwareprodukts sind durch den Kunden zu berücksichtigen. Der Kunde erkennt an, dass eine optimale Leistung nur erzielt werden kann, wenn er jeweils aktuelle Versionen der kompatiblen Browser verwendet.

2.5 Der Kunde ist für die Geheimhaltung des Passworts zu seinem Kunden-Account verantwortlich. 

2.5.1 Er wird sein Passwort geheim halten und die erforderlichen Maßnahmen zur Gewährleistung der Vertraulichkeit ergreifen. 

2.5.2 Bidmanagement ist berechtigt aber nicht verpflichtet, das Passwort des Kunden bei einem hinreichenden Verdacht auf Missbrauch oder Verlust der Zugangsdaten zu ändern oder den Kunden-Account vorsorglich vorrübergehend zur Vermeidung von Schäden zu sperren.

2.5.3 Bei einem Missbrauch oder Verlust der Zugangsdaten oder einem entsprechenden Verdacht ist der Kunde verpflichtet, dies Bidmanagement per E-Mail unter der E-Mail-Adresse support@adspert.de unverzüglich anzeigen. 

2.5.4 Erfolgt diese Mitteilung so, dass Bidmanagement binnen einer angemessenen Frist, mindestens jedoch 2 Werktage, den Vorgang prüfen und die Zugangsdaten ändern oder den Kunden-Account vorsorglich sperren kann, werden Schäden, die nach Ablauf dieser Frist durch den Verlust der Zugangsdaten oder einen etwaigen Missbrauch entstehen, dem Kunden nicht zugerechnet. Erfolgt die Anzeige nicht rechtzeitig, werden etwaige Schäden dem Kunden zugerechnet, es sei denn, der Kunde hat den Verlust der Zugangsdaten oder den Missbrauch nicht zu vertreten. 

2.6 Bestimmte Einstiegsversionen des Softwareprodukts erlauben nur eine eingeschränkte Nutzung, die eine Obergrenze für Werbeausgaben vorsieht. Wählt der Kunde eine solche Version des Softwareprodukts und überschreitet er die maximal zulässigen Werbeausgaben wie unten dargestellt, wird er innerhalb der Software automatisch über diese Überschreitung informiert. Erfolgt im Folgemonat eine erneute Überschreitung, kommt es zu einem automatischen Upgrade auf das nächsthöhere Softwareprodukt (im Folgenden “automatisches Upgrade”). Dieses automatische Upgrade ist verbindlich und geht mit einer entsprechend höheren geschuldeten Vergütung einher (zur Vergütung s. Ziffer 12.1). Das automatische Upgrade ist bereits Bestandteil des jeweils vom Kunden abgeschlossenen Vertrags und erfolgt unter den aufschiebenden Bedingungen, dass 

a. die Werbeausgaben des Kunden in zwei aufeinanderfolgenden Monaten über der vereinbarten Obergrenze liegen und

b. der Kunde von Bidmanagement in zeitlicher Nähe zur erstmaligen Überschreitung auf diese hingewiesen wird und ihm mitgeteilt wird, dass bei einem erneuten Überschreiten der vereinbarten Obergrenze für Werbeausgaben im selbigen Monat ein automatisches Upgrade stattfindet.

Nach einem automatischen Upgrade bezieht der Kunde uneingeschränkt das nächsthöhere Softwareprodukt, d.h. auch dann, wenn die Werbeausgaben unter die ursprünglich vereinbarte Obergrenze fallen.

Der Kunde wird hiermit explizit auf die Möglichkeit eines kostenpflichtigen automatischen Upgrades, wie dargestellt, hingewiesen und erklärt sich mit Abschluss des Vertrages, dem diese AGB zugrunde liegen, damit einverstanden.

3. Testphase

Bidmanagement behält sich vor, dem Kunden zunächst eine Testphase anzubieten, während welcher der Kunde das gewählte Softwareprodukt kostenlos nutzen kann. 

Möchte der Kunde das gewählte Softwareprodukt im Anschluss an eine solche Testphase weiterhin nutzen, kann er einen kostenpflichtigen Software-Nutzungsvertrag abschließen. 

Schließt der Kunde hingegen keinen kostenpflichtigen Software-Nutzungsvertrag, so endet mit der Testphase das kostenlose Nutzungsrecht und wird der Kunden-Account durch Bidmanagement deaktiviert; personenbezogene Daten des Kunden werden gelöscht; Name, Vorname und E-Mail-Adresse bleiben jedoch im datenschutzrechtlich zulässigen Umfang gespeichert, um etwaige Versuche weiterer Testphasen erkennen zu können. Eine weitere Nutzung des Softwareprodukts ist bis zum Neuabschluss eines kostenpflichtigen Vertrags zu diesem Softwareprodukt nicht mehr möglich. 

Während einer etwaigen Testphase übernimmt Bidmanagement keinerlei Gewährleistungen oder Garantien hinsichtlich der Softwareprodukte, auch nicht hinsichtlich deren Verfügbarkeit. 

4. Rechteeinräumung

4.1 Nutzungsrecht

4.1.1 Bidmanagement räumt dem Kunden für die Laufzeit des jeweiligen Software Nutzungsvertrages das nicht ausschließliche (einfache), nicht übertragbare, nicht unterlizenzierbare Recht ein, das jeweilige Softwareprodukt zu den in der Leistungsbeschreibung und in diesen AGB genannten Zwecken und Bedingungen als Software as a Service (SaaS) über das Internet zu nutzen. 

4.1.2 Eine Überlassung des Softwareprodukts in anderer Form als SaaS erfolgt nicht. 

4.1.3 Das jeweilige Softwareprodukt darf nur für den bestimmungsgemäßen Gebrauch verwendet werden. Eine Ausnutzung oder Ausspähung mittels anderer Software ist nicht gestattet. Ebenso ist es untersagt, die nicht kundenseitig eingebrachten, verfügbaren Daten des Softwareprodukts zu kopieren, weiterzugeben, zu versenden oder zu veröffentlichen, es sei denn, das Softwareprodukt stellt eine solche Funktion ausdrücklich zur Verfügung oder dies ist für den bestimmungsgemäßen Gebrauch des Softwareprodukts erforderlich. 

4.1.4 Jede Form der Dekompilierung, des Reverse Engineering oder anderer Maßnahmen zur Dekomposition des Softwareprodukts in einzelne Teile oder Komponenten ist untersagt. §§ 69d, 69e UrhG bleiben unberührt.

4.1.5 Über die vorliegende Rechteeinräumung hinaus ist der Kunde nicht berechtigt, das Softwareprodukt zu nutzen oder Dritten zugänglich zu machen. Ebenso ist eine Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte unzulässig.

4.1.6 Bidmanagement ist berechtigt, die Nutzung des Softwareprodukts mit sofortiger Wirkung zu untersagen, wenn und solange objektive Anhaltspunkte für einen Missbrauch des Softwareprodukts durch den Kunden vorliegen.

4.2 Neue Versionen, Anpassungen

4.2.1 Soweit Bidmanagement während der Laufzeit des Vertrages neue Versionen, Updates oder Upgrades des Softwareprodukts bereitstellt, gilt das vorstehende Nutzungsrecht immer nur für die aktuellste Version des Softwareprodukts, wie es von Bidmanagement als SaaS bereitgestellt wird.  

4.2.2 Bidmanagement kann den Umfang der Softwareprodukte jederzeit erweitern, verbessern und/oder an technische Entwicklungen anpassen ebenso wie sicherheitsrelevante Änderungen vornehmen.

4.2.3 Bidmanagement ist zur Bereitstellung neuer Versionen, Upgrades oder Updates jedoch nicht verpflichtet, soweit dies nicht zur Beseitigung wesentlicher Mängel der gewährleisteten Funktonalität des Softwareprodukts (vgl. Ziffer 9.1) zwingend erforderlich ist. 

4.3 Für jeden einzelnen Fall, in dem der Kunde Dritten unbefugt den Zugang zu den genutzten Softwareprodukten schuldhaft ermöglicht, hat der Kunde eine Vertragsstrafe in Höhe der Bidmanagement entgangenen Mindest-Lizenzeinnahmen für einen neu abgeschlossenen entsprechenden Software Nutzungsvertrag mit einer ordentlichen Vertragsdauer von einem (1) Jahr zu leisten. Ein etwaiger Fortsetzungszusammenhang wird dabei zu Gunsten des Kunden berücksichtigt. Der Nachweis, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, bleibt dem Kunden vorbehalten. Entsteht Bidmanagement durch das vorgenannte unbefugte, schuldhafte Ermöglichen des Zugangs zu den Softwareprodukten an Dritte ein Schaden, der über diese Vertragsstrafe hinausgeht, bleiben diesbezüglich alle weitergehenden Rechte von Bidmanagement durch die vorstehende Regelung unberührt. 

5. Datensicherheit

5.1 Der Kunde wird von sämtlichen seiner Daten, gleich welcher Art, stets Sicherungskopien auf eigenen Datenträgern erstellen, sofern er diese selbst an Bidmanagement übermittelt. Die von Bidmanagement entwickelten Softwareprodukte sind als Software as a Service Produkte nicht für die dauerhafte Speicherung oder Archivierung von Daten entwickelt und dürfen daher auch nicht zu diesem Zweck verwendet werden.

5.2 Dem Kunden ist bekannt, dass die Softwareprodukte von Bidmanagement dauerhaft mit dem Internet verbunden sind und daher potentiell jederzeit Angriffen ausgesetzt sein können. Ein einer offline Backup-Lösung gleichwertiger oder gar vollständiger Schutz von Daten ist auf einer solchen Infrastruktur technisch nicht möglich, auch wenn Bidmanagement sehr hohe Ansprüche an die eigene Sicherheitsinfrastruktur stellt.

5.3 Im Falle eines eintretenden Datenverlustes wird der Kunde die betreffenden Daten Bidmanagement erneut kostenlos zur Verfügung stellen bzw. den Zugriff auf die Daten ermöglichen, damit Bidmanagement seinen Leistungspflichten aus diesem Vertrag weiterhin nachkommen kann.

5.4 Der Kunde ist verpflichtet, keinerlei Maßnahmen zu ergreifen, die die Stabilität und Sicherheit der Softwareprodukte, der verwendeten Infrastruktur oder der verwalteten Online-Werbeplattformen beeinträchtigen oder gefährden könnten, sofern sich dies nicht notwendigerweise aus der vertragsgemäßen Nutzung der Softwareprodukte oder verwalteten Online-Werbeplattformen ergibt. 

5.5 Wird der Software Nutzungsvertrag ohne Vorwarnung und vorzeitig ohne ein Verschulden des Kunden beendet, wird Bidmanagement dem Kunden eine angemessene Frist zur Sicherung seiner Daten einräumen. Dies gilt nicht, sofern die Beendigung aufgrund einer schwerwiegenden Vertragsverletzung durch den Kunden erfolgt ist, die ein weiteres Festhalten am Vertrag für Bidmanagement unzumutbar macht. 

6. Besondere Kundenpflichten

Ungeachtet sonstiger Verpflichtungen des Kunden nach dem Vertrag und/oder diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten folgende weitere besondere Pflichten des Kunden:

6.1 Der Kunde ist verpflichtet, sämtliche Angaben bei Vertragsschluss und der Nutzung der Softwareprodukte richtig und vollständig anzugeben und stets aktuell zu halten.

6.2 Der Kunde ist verpflichtet sicherzustellen, dass etwaige Mitarbeiter, die die Softwareprodukte nutzen, entsprechend qualifiziert und geschult sind.

6.3 Der Kunde ist verpflichtet, die generelle Funktionalität der Softwareprodukte regelmäßig, mindestens aber einmal pro Monat, zu überprüfen. Vorschläge der Softwareprodukte, die ausschließlich auf einer Datenanalyse durch die Softwareprodukte basieren, sind vom Kunden zu überprüfen, bevor der Kunde anhand der Vorschläge eine geschäftliche Entscheidung trifft.

6.4 Treten Störungen, Mängel oder anderweitige Funktionseinschränkungen der Softwareprodukte auf oder tritt bei einer Überprüfung des Kunden nach Ziffer 6.3 eine Störung, Mangel oder anderweitige Funktionseinschränkung zu Tage, hat der Kunde dies unverzüglich nach ihrer Entdeckung durch den Kunden oder eines seiner Mitarbeiter oder anderweitiger Personen, die die Softwareprodukte für den Kunden nutzen, Bidmanagement anzuzeigen. Die jeweilige Beeinträchtigung ist Bidmanagement soweit möglich in Textform und vorzugsweise per E-Mail zu schildern, um eine Reproduktion zu ermöglichen, was in vielen Fällen erforderlich ist, um der Beeinträchtigung abhelfen zu können. Der Kunde wird Bidmanagement angemessen bei der Beseitigung der Beeinträchtigungen unterstützen, sofern und soweit dies notwendig ist.

7. Kundensupport

Über die in diesen AGB enthaltenen Verpflichtungen hinaus und nicht sofern anderweitig gesetzlich verpflichtet bietet Bidmanagement keinen Kundensupport an.

8. Verfügbarkeit der Softwareprodukte

8.1 Bidmanagement gewährleistet im Jahresmittel eine Verfügbarkeit der Softwareprodukte von 99%. 

8.2 Zeiten, in denen die Softwareprodukte aufgrund technischer oder anderweitiger Probleme, die Bidmanagement nicht zu vertreten hat (wie beispielsweise höhere Gewalt, internet-/netzbedingte Ausfälle, Verschulden Dritter, Ausfall auf Seiten der verwalteten Online-Werbeplattformen), nicht erreichbar sind, werden bei der Ermittlung der in Ziffer 8.1 genannten Verfügbarkeit nicht als Ausfallzeiten berücksichtigt. 

Ebenso werden die Zeiten für erforderliche Wartungsarbeiten an den Softwareprodukten nicht als Ausfallzeiten bei der Ermittlung der in Ziffer 8.1 genannten Verfügbarkeit berücksichtigt. Der Kunde wird über erforderlichen Wartungsarbeiten rechtzeitig informiert, wenn diese Wartungsarbeiten außerhalb der regelmäßigen Wartungszeiten liegen und für einen längeren Zeitraum zur Nichtverfügbarkeit der Leistungen führen können, beispielsweise weil die Softwareprodukte auf eine neue Version aktualisiert werden.

Erfordert die Sicherheit und Integrität der Softwareprodukte eine Einschränkung des Zugangs des Kunden hierzu, ist Bidmanagement zu einer solchen Einschränkung berechtigt. Entsprechende Ausfallszeiten werden ebenfalls nicht bei der Ermittlung der in Ziffer 8.1 genannten Verfügbarkeit berücksichtigt.

9. Gewährleistung

9.1 Bidmanagement gewährleistet über die in Ziffer 8.1 genannte Verfügbarkeit hinaus lediglich, dass das jeweilige Softwareprodukt für den Kunden zu den in der Leistungsbeschreibung genannten Zwecken grundsätzlich einsetzbar ist (d.h. frei von Mängeln, die die Eignung für den gewöhnlichen oder vertragsgemäßen Gebrauch in nicht unerheblichem Umfang beeinträchtigen oder ausschließen) und mit der erforderlichen Sorgfalt entwickelt wird.

Darüber hinaus bestehen jedoch keine weiteren Ansprüche, insbesondere keine Ansprüche auf eine Nachbesserung oder anderweitige Anpassung des jeweiligen Softwareprodukts.

9.2 Erfolgen seitens Bidmanagement Änderungen, Anpassungen und Weiterentwicklungen der Softwareprodukte, sind Ansprüche wegen Mängeln auf die Neuerungen der jeweiligen Änderung, Anpassung oder Weiterentwicklung gegenüber dem bisherigen Stand beschränkt.

9.3 Sofern nicht anderweitig abweichend vereinbart, bestehen über die in diesen AGB genannten Ansprüche hinaus keine Ansprüche auf Mängelgewährleistung, es sei denn, dass Bidmanagement einen Mangel arglistig verschwiegen hat. Zu Schadensersatzansprüchen gelten die Regelungen aus Ziffer 10. 

9.4 Bidmanagement übernimmt keine Garantie oder Gewährleistung für die Realisierung einer erfolgreichen Biet-Strategie und garantiert oder gewährleistet insbesondere nicht die Lieferung einer Mindestzahl von Klicks, die Einhaltung eines vom Kunden bestimmten Durchschnitts-CPC oder die Ausschöpfung eines nach Maßgabe des Kunden definierten Budgets. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass das vorgegebene Budget mit der gewünschten Anzahl an Mindestklicks in Widerspruch steht. Weiterhin garantiert Bidmanagement nicht das Erreichen definierter CPO-, ROI-, KUR- oder ACoS-Ziele, Umsatz oder Profitziele. 

9.5 Bidmanagement weist den Kunden ausdrücklich darauf hin, dass die Softwareprodukte auf ständig weiterentwickelten Algorithmen beruhen. Prozesse, die von solchen Algorithmen durchgeführt werden, sind ohne eine vorherige genaue Kenntnis der sich ständig verändernden Datenbasis und der zwischenzeitlichen Fortentwicklung des Markt- und Werbeumfelds nie mit absoluter Sicherheit vorhersehbar. Sie hängen insbesondere von den Daten ab, die der Kunde zur Verarbeitung durch die Algorithmen zur Verfügung stellt. Der Erfolg einer Strategie hängt zudem noch von äußeren und außerhalb der Kontrolle der Parteien liegenden Umständen ab, die nur antizipiert aber nicht verlässlich vorhergesagt werden können, beispielsweise neue Wettbewerber, Nachfrageeinbruch von einzelnen Produkten oder Abstrafung der Werbemaßnahmen durch die Online-Werbeplattform. Eine Garantie oder Gewährleistung für bestimmte Erfolge oder das Nichteintreten bestimmter wirtschaftlicher Misserfolge kann daher nicht übernommen werden, vgl. Ziffer 9.4. 

Der Kunde ist in seinem eigenen Interesse verpflichtet, die Funktionalität des jeweiligen Softwareprodukts engmaschig zu kontrollieren. 

Bidmanagement weist den Kunden weiterhin darauf hin, dass die Werbeleistung aufgrund von Veränderungen im Werbeumfeld nach einer Optimierungen durch das jeweilige Softwareprodukt den ursprünglichen Werbeleistungen vor einer solchen Optimierung nicht exakt entsprechen muss. Die Software kann zu einem gewissen Grad auf Veränderungen des Werbeumfelds reagieren, was jedoch naturgemäß voraussetzt, dass sich die Veränderung zunächst in der bereitgestellten Datenbasis niedergeschlagen hat. 

Bidmanagement kann die Funktionalität des jeweiligen Softwareproduktes einschränken, wenn dies durch Änderungen auf der jeweils verwalteten Online-Werbeplattform bedingt ist. Wird hierdurch das Interesse des Kunden an der Nutzung des Softwareprodukts erheblich beeinträchtigt, kann der Kunde aus wichtigem Grund kündigen.

9.6 Mängel im Leistungsumfang nach den Ziffern 8.1 und 9.1 sind Bidmanagement unter support@adspert.de unverzüglich durch eine nachvollziehbare Schilderung und, soweit möglich, nachgewiesen durch schriftliche Aufzeichnungen oder sonstige veranschaulichende Unterlagen wie beispielsweise Screenshots, mitzuteilen. Etwaige gesetzliche Untersuchungs- und Rügepflichten des Kunden bleiben hiervon unberührt. 

9.7 Der Kunde wird Bidmanagement bei der Beseitigung der Mängel – soweit er dazu in der Lage und ihm dies zumutbar ist – unentgeltlich unterstützen und ihm insbesondere alle notwendigen Unterlagen, Daten etc. zur Verfügung stellen, die Bidmanagement zur Analyse und Beseitigung der Mängel benötigt.

9.8 Soweit Ansprüche auf Mängelgewährleistung bestehen, verjähren diese nach einem (1) Jahr. Dies gilt nicht für Ansprüche des Kunden nach Ziffer 10.6. 

9.9 Wird die vertragsgemäße Nutzung eines Softwareproduktes durch Schutzrechte Dritter beeinträchtigt, wird Bidmanagement den Kunden hiervon unverzüglich unterrichten und ihm in geeigneter Weise den Zugriff auf seine Daten ermöglichen. Bidmanagement wird in einem solchen Fall nach eigenem Ermessen das Softwareprodukt so umgestalten, dass es bei im Wesentlichen gleichbleibender Funktionalität nicht mehr die Rechte Dritter verletzt oder die für eine weitere Nutzung erforderlichen Rechte erwerben. Sofern beides nicht unter verhältnismäßigen und angemessenen Bedingungen möglich ist, kann Bidmanagement entscheiden, die von der Rechtsverletzung betroffene Softwarefunktion nicht mehr anzubieten. Dem Kunden stehen in einem solchen Fall die entsprechenden seine Gegenleistung betreffenden gesetzlichen Ansprüche und Rechte zu (insb. Minderung oder Kündigung). Der Anspruch auf eine erneute Bereitstellung des Softwareproduktes mitsamt der aufgrund der Rechtsverletzung entfernten Funktionalität ist jedoch ausgeschlossen.

10. Haftung

10.1 Bidmanagement haftet bei Leistungen, die gegen Entgelt erbracht werden, bei leichter Fahrlässigkeit nur für Schäden, die durch die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht entstehen. Wesentliche Vertragspflichten (auch Kardinalpflichten genannt) sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Bidmanagement haftet in diesen Fällen nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Für alle anderen Schäden ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit oder ganz ohne Verschulden ausgeschlossen.

10.2 Bidmanagement haftet in dem Fall, dass der Kunde Softwareprodukte unentgeltlich nutzen kann, nur bei grob fahrlässig oder vorsätzlich verursachten Schäden oder bei Schäden, die aus dem arglistige Verschweigen eines Rechtsmangels oder Fehlers des Softwareprodukts seitens Bidmanagement entstehen.

10.3 Bidmanagement haftet weiterhin nicht für Schäden des Kunden, die dadurch verursacht wurden, dass der Kunde seine Zugangsdaten nicht ausreichend vor einem Zugriff Dritter geschützt hat und Dritte mit diesen Zugangsdaten unbefugt auf das jeweilige Softwareprodukt zugreifen konnten.

10.4 Bidmanagement haftet nicht für dem Kunden entstandene Schäden, die auf eine Verletzung der Pflichten des Kunden aus Ziffer 6, insbesondere der Ziffern 6.3 und 6.4 zurückzuführen sind; dies gilt nicht, sofern der Kunde die Pflichtverletzung nicht zu vertreten hat. Bidmanagement haftet nicht für dem Kunden entstandene Schäden, die auf eine Missachtung des Kunden der in den Ziffern 9.4 und 9.5 erteilten Hinweise zurückzuführen sind. Bidmanagement haftet auch nicht für Schäden, bei denen sich nur das dem Kunden offengelegte Risiko einer automatisierten Steuerung verwirklicht hat, sofern das Softwareprodukt dabei ordnungsgemäß funktioniert hat.  

10.5 Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und Haftungsbeschränkungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen von Bidmanagement und insbesondere zugunsten der Aktionäre, Mitarbeiter, Vertreter, Organe und deren Mitglieder im Hinblick auf ihre persönliche Haftung.

10.6 Die Haftung von Bidmanagement für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit von Bidmanagement oder deren Mitarbeiter und Vertreter, ebenso wie eine Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder aus Garantien wird weder durch die vorstehenden Bestimmungen noch durch jegliche anderen Bestimmungen dieser AGB ausgeschlossen oder beschränkt.

11. Haftungsfreistellung

11.1 Bidmanagement haftet nicht für die vom Kunden in den verwalteten Online-Werbeplattformen eingestellten Werbekampagnen. Der Kunde ist verpflichtet, Bidmanagement von sämtlichen Ansprüchen Dritter wegen der Verletzung ihrer Rechte durch rechtsverletzende oder falsche Angaben in Werbekampagnen des Kunden, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von rechtsverletzenden Suchbegriffen, freizustellen. 

11.2 Der Kunde übernimmt alle Kosten, die Bidmanagement aufgrund einer durch den Kunden verursachten Verletzung von Rechten Dritter entstehen, einschließlich der für die Rechtsverteidigung entstehenden angemessenen und notwendigen Kosten. Der Kunde hat das Recht nachzuweisen, dass Bidmanagement tatsächlich geringere Kosten entstanden sind. Alle weitergehenden Rechte (einschließlich darüber hinausgehende Schadensersatzansprüche) von Bidmanagement bleiben hiervon unberührt.

11.3 Die vorstehenden Pflichten gelten nur, soweit der Kunde die betreffende Rechtsverletzung zu vertreten hat. 

12. Vergütung, Abrechnung und Zahlungsverzug

12.1 Der Kunde ist verpflichtet, an Bidmanagement die vereinbarte Vergütung zu zahlen. 

12.1.1 Diese Vergütung richtet sich nach der in den für das jeweilige Softwareprodukt im Bestellprozess auf der Website von Bidmanagement enthaltenen Preisübersicht. Diese Preisübersichten sind stets freibleibend und unverbindlich und können seitens Bidmanagement nach billigem Ermessen für zukünftige Bestellungen angepasst werden.

12.1.2 Alle genannten Vergütungen und Preise verstehen sich zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

12.1.3 Bidmanagement ist berechtigt, bei Dauerverträgen mit unbestimmter Laufzeit die Vergütung nach billigem Ermessen, frühestens jedoch nach zwölf (12) Monaten Vertragslaufzeit, für die Zukunft anzupassen, soweit dies erforderlich ist, um nachhaltige Kostensteigerungen, die für die Berechnung der Vergütung relevant sind, vollständig auszugleichen. Bidmanagement kann beispielsweise die Preise erhöhen und wird die Preise reduzieren, wenn Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen oder der von den verwalteten Online-Werbeplattformen auferlegten Anforderungen zu einer Änderung der Kosten, die Bidmanagement für die Zurverfügungstellung des jeweiligen Softwareproduktes entstehen, führen. Die Vergütung darf seitens Bidmanagement aufgrund der Steigerung bei einer bestimmten Kostenart nur erhöht werden, wenn und soweit kein Ausgleich durch rückläufige Kosten in anderen Bereichen erfolgt. Der Kunde ist berechtigt, geringere Kostensteigerungen nachzuweisen. § 315 BGB bleibt unberührt. In Bezug auf den Ablauf solcher Änderungen gelten die Regelungen in Ziff. 1.5 entsprechend.

12.2 Der Kunde erhält bis zum 5. des Folgemonats, bezüglich der Leistungen auf Amazon Advertising bis zum 16. Des Folgemonats, jeweils eine Rechnung über die von ihm für den vorangegangenen Monat zu zahlende Vergütung. Soweit nichts anderes vereinbart, ist die vom Kunden zu zahlende Vergütung sofort ab Eingang der Rechnung beim Kunden fällig. Bidmanagement kann die Rechnung dem Kunden nach billigem Ermessen per Post, per E-Mail oder durch Upload im Kunden-Account zukommen lassen. 

12.3 Neben einer etwaig vereinbarten, festen monatlichen Grundgebühr wird die von dem Kunden zu zahlende, umsatz- oder volumenabhängige Vergütung anhand der Daten berechnet, die die jeweilige verwaltete Online-Werbeplattform über die jeweilige API an Bidmanagement übermittelt. Geringfügige Abweichungen zu den Daten, die dem Kunden von der jeweiligen Online-Werbeplattform angezeigt werden, sind möglich und liegen außerhalb des Einflussbereichs von Bidmanagement. Maßgeblich sind insoweit die Daten, die von der jeweiligen verwalteten Online-Werbeplattform über deren API an Bidmanagement übermittelt werden. 

12.4 Der Kunde kann in seinem Kunden-Account Zahlungsinformationen hinterlegen. Hinterlegt der Kunde solche Zahlungsinformationen und stimmt er einem entsprechenden Zahlungseinzug im Kunden-Account zu, wird Bidmanagement ermächtigt, die Vergütung nach Rechnungsstellung unmittelbar über diese Zahlungsinformationen einzuziehen. Einzelheiten ergeben sich aus den Angaben im Kunden-Account.

12.5 Entzieht der Kunde Bidmanagement vor Ablauf der Vertragslaufzeit den Zugriff auf seine für die Nutzung des gewählten Softwareprodukts erforderlichen Daten oder liegen andere aus dem Verantwortungsbereich des Kunden resultierende Gründe dafür vor, dass das Softwareprodukt nicht oder nicht vollumfänglich genutzt werden kann, so bleibt der Kunde bis zum Ende der Vertragslaufzeit bzw. der anderweitigen Beendigung des Vertragsverhältnisses verpflichtet, eine monatliche Vergütung zu entrichten; diese monatlich zu zahlende Vergütung ermittelt sich für den Rest der Vertragslaufzeit aus dem monatlichen Durchschnitt der Vergütung vor dem vorgenannten, von dem Kunden zu verantwortenden Ereignis.

12.6 Befindet sich der Kunde mehr als 30 Tage ab Fälligkeit der jeweiligen Vergütung in Zahlungsverzug, ist Bidmanagement unbeschadet weitergehender Rechte berechtigt, den Zugang des Kunden zum Kunden-Account zu sperren. Der Kunde bleibt in diesem Fall verpflichtet, auf den Zeitraum der Sperrung entfallenden Vergütungen zu zahlen. Die Sperrung wird erst wieder aufgehoben, wenn der Kunde die ausstehende Zahlung vollständig nachholt. 

12.7 Der Kunde darf nur mit rechtskräftig festgestellten oder unbestrittenen Forderungen aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen. Die vorgenannten Einschränkungen gelten nicht bezogen auf Mängelrügen oder Gegenansprüche des Kunden aus demselben Vertrag sowie aus einer etwaigen Rückabwicklung des Vertrags.

12.8 Der Kunde kann Forderungen aus diesem Vertrag nur mit schriftlicher Zustimmung von Bidmanagement an Dritte abtreten. 

13. Laufzeit und Kündigung

13.1 Der Software Nutzungsvertrag beginnt mit Vertragsschluss (vgl. Ziffer 2.1) und wird, sofern nicht abweichend vereinbart, auf unbestimmte Zeit geschlossen. 

13.2 Im Falle einer unbestimmten Vertragslaufzeit können beide Vertragsparteien den Software Nutzungsvertrag mit einer Frist von 14 Kalendertagen  zum Monatsende kündigen. 

13.3 Ist eine bestimmte Vertragslaufzeit vereinbart, so verlängert sich der Vertrag am Ende der Laufzeit automatisch erneut um die ursprünglich vereinbarte Laufzeit (jedoch maximal um jeweils ein Jahr), sofern er nicht mindestens einen (1) Monat vor Ablauf der Vertragslaufzeit von einer Partei zum Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit gekündigt wird.

13.4 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Wichtige Kündigungsgründe liegen insbesondere vor, wenn

  • der Kunde schuldhaft gegen die Lizenzbedingungen für das jeweilige Softwareprodukt verstößt;
  • der Kunde für zwei aufeinander folgende Monate mit der Bezahlung der Vergütung bzw. eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung in Verzug kommt. 

13.5 Wird der Vertrag aufgrund eines vom Kunden zu vertretenden Umstandes vorzeitig beendet, kann Bidmanagement Schadensersatz verlangen.

13.5.1 Wurde eine bestimmte Vertragslaufzeit vereinbart, beläuft sich dieser Schadensersatz auf die Hälfte der bis zum Ablauf der regulären Vertragslaufzeit vom Kunden zu zahlenden Vergütung, berechnet anhand des monatlichen Durchschnitts der Vergütung während der bisherigen Vertragslaufzeit. Enthält die vereinbarte Vergütung als eine Komponente Festgebühren, berechnet sich der Schadensersatz nach den für die restliche Vertragslaufzeit anfallenden Festgebühren in voller Höhe, zuzüglich der Hälfte der bis zum Ablauf der regulären Vertragslaufzeit anfallenden anderweitigen Vergütungsanteile, berechnet anhand deren monatlichen Durchschnitts während der bisherigen Vertragslaufzeit. Weist der Kunde nach, dass Bidmanagement tatsächlich ein geringerer Schaden entstanden ist, ist nur dieser Schaden vom Kunden zu zahlen.

13.5.2 Wurde der Vertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen, kann Bidmanagement Schadensersatz entsprechend der voranstehenden Regelung verlangen, jedoch nur für den Zeitraum, den der Vertrag bei einer Kündigung nach Ziffer 13.2 noch bestanden hätte.

13.5.3 Dem Kunden ist in den vorgenannten Fällen der Nachweis gestattet, dass ein Schaden überhaupt nicht oder wesentlich niedriger entstanden.

13.5.4 Weitergehende Rechte von Bitmanagement bleiben von den vorstehenden Regelungen unberührt.

13.6 Kündigungen sollen schriftlich, können aber auch über einen entsprechenden Button in dem jeweiligen Softwareprodukt oder per E-Mail an support@adspert.de erklärt werden. 

14. Folgen der Vertragsbeendigung

14.1 Nach Vertragsbeendigung wird Bidmanagement den jeweiligen Kunden-Account nach 60 Tagen löschen. 

14.2 Der Kunde ist nach Vertragsbeendigung verpflichtet, Bidmanagement den Zugriff auf sämtlichen Werbeplattformen zu entziehen. 

15. Datenschutz

Informationen zum Datenschutz finden Sie in der Datenschutzerklärung von Bidmanagement.

16. Schlussbestimmungen 

16.1 Erfüllungsort ist der Sitz von Bidmanagement.

16.2 Gerichtsstand und Rechtswahl

16.2.1 Gerichtsstand für alle etwaigen Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesen AGB ist Berlin. Zwingende gesetzliche Bestimmungen über ausschließliche Gerichtsstände bleiben von dieser Regelung unberührt. 

16.2.2 Die Beziehungen zwischen Bidmanagement und dem Kunden unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss von dessen Kollisionsnormen und des UN-Kaufrechts (CISG). 

16.3 Salvatorische Klausel

16.3.1 Sollten Bestimmungen dieser AGB oder anderer Vereinbarungen zwischen Bidmanagement und dem Kunden, ganz oder in Teilen, lückenhaft, unwirksam, nichtig und/oder undurchsetzbar sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. 

16.3.2 Die Parteien verpflichten sich, eine lückenhafte, unwirksame, nichtige und/oder undurchsetzbare Bestimmung gemeinsam durch eine wirksame und durchführbare zu ergänzen bzw. zu ersetzen, die der unwirksamen, nichtigen und/oder undurchsetzbaren Bestimmung so nah wie möglich kommt. 

16.4 Bei höherer Gewalt (z. B. bei Naturkatastrophen, Pandemien, Feuer, Krieg, Terrorismus oder Streiks) werden die Leistungs- und Lieferfristen für die Dauer dieser Ereignisse ausgesetzt.

Datenschutzerklärung

Einleitung

Mit der folgenden Datenschutzerklärung möchten wir Sie darüber aufklären, welche Arten Ihrer personenbezogenen Daten (nachfolgend auch kurz als “Daten“ bezeichnet) wir zu welchen Zwecken und in welchem Umfang verarbeiten. Die Datenschutzerklärung gilt für alle von uns durchgeführten Verarbeitungen personenbezogener Daten, sowohl im Rahmen der Erbringung unserer Leistungen als auch insbesondere auf unseren Webseiten, in mobilen Applikationen sowie innerhalb externer Onlinepräsenzen, wie z.B. unserer Social-Media-Profile (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als “Onlineangebot“).

Die verwendeten Begriffe sind nicht geschlechtsspezifisch.

Stand: 23. September 2021

Inhaltsübersicht

 

  • Einleitung
  • Verantwortlicher
  • Kontakt Datenschutzbeauftragter
  • Übermittlung von personenbezogenen Daten
  • Datenverarbeitung in Drittländern
  • Löschung von Daten
  • Einsatz von Cookies
  • Geschäftliche Leistungen
  • Zahlungsverfahren
  • Bereitstellung des Onlineangebotes und Webhosting
  • Kontaktaufnahme
  • Videokonferenzen, Onlinemeetings, Webinare und Bildschirm-Sharing
  • Bewerbungsverfahren
  • Cloud-Dienste
  • Werbliche Kommunikation via E-Mail, Post, Fax oder Telefon
  • Webanalyse, Monitoring und Optimierung
  • Onlinemarketing
  • Bewertungsplattformen
  • Präsenzen in sozialen Netzwerken (Social Media)
  • Plugins und eingebettete Funktionen sowie Inhalte
  • Management, Organisation und Hilfswerkzeuge
  • Änderung und Aktualisierung der Datenschutzerklärung
  • Rechte der betroffenen Personen

Verantwortlicher

Bidmanagement GmbH
Borsigstraße 8
10115 Berlin

Vertretungsberechtigte Personen: Stephanie Richter (Geschäftsführerin).

E-Mail-Adresse: support@adspert.net.

Kontakt Datenschutzbeauftragter

mail@saxelfur.de

Übermittlung von personenbezogenen Daten

Im Rahmen unserer Verarbeitung von personenbezogenen Daten kommt es vor, dass die Daten an andere Stellen, Unternehmen, rechtlich selbstständige Organisationseinheiten oder Personen übermittelt oder sie ihnen gegenüber offengelegt werden. Zu den Empfängern dieser Daten können z.B. mit IT-Aufgaben beauftragte Dienstleister oder Anbieter von Diensten und Inhalten, die in eine Webseite eingebunden werden, gehören. In solchen Fall beachten wir die gesetzlichen Vorgaben und schließen insbesondere entsprechende Verträge bzw. Vereinbarungen, die dem Schutz Ihrer Daten dienen, mit den Empfängern Ihrer Daten ab.

Datenübermittlung innerhalb der Unternehmensgruppe: Wir können personenbezogene Daten an andere Unternehmen innerhalb unserer Unternehmensgruppe übermitteln oder ihnen den Zugriff auf diese Daten gewähren. Sofern diese Weitergabe zu administrativen Zwecken erfolgt, beruht die Weitergabe der Daten auf unseren berechtigten unternehmerischen und betriebswirtschaftlichen Interessen (Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO) oder erfolgt, sofern sie zur Erfüllung unserer vertragsbezogenen Verpflichtungen erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. b) DSGVO) oder wenn eine Einwilligung der Betroffenen oder eine gesetzliche Erlaubnis vorliegt (Art. 6 Abs. 1 lit. a) DSGVO). Um die datenschutzkonforme Verarbeitung zu gewährleisten, haben wir mit den Unternehmen Solute GmbH zusätzlich einen Vertrag über Auftragsverarbeitung geschlossen.

Datenverarbeitung in Drittländern

Sofern wir Daten in einem Drittland (d.h., außerhalb der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR)) verarbeiten oder die Verarbeitung im Rahmen der Inanspruchnahme von Diensten Dritter oder der Offenlegung bzw. Übermittlung von Daten an andere Personen, Stellen oder Unternehmen stattfindet, erfolgt dies nur im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben. 

Vorbehaltlich ausdrücklicher Einwilligung oder vertraglich oder gesetzlich erforderlicher Übermittlung verarbeiten oder lassen wir die Daten nur in Drittländern mit einem anerkannten Datenschutzniveau, vertraglichen Verpflichtung durch sogenannte Standardschutzklauseln der EU-Kommission, beim Vorliegen von Zertifizierungen oder verbindlicher internen Datenschutzvorschriften verarbeiten  (Art. 44 bis 49 DSGVO, Informationsseite der EU-Kommission: https://ec.europa.eu/info/law/law-topic/data-protection/international-dimension-data-protection_de).

Löschung von Daten

Die von uns verarbeiteten Daten werden nach Maßgabe der gesetzlichen Vorgaben gelöscht, sobald deren zur Verarbeitung erlaubten Einwilligungen widerrufen werden oder sonstige Erlaubnisse entfallen (z.B. wenn der Zweck der Verarbeitung dieser Daten entfallen ist oder sie für den Zweck nicht erforderlich sind).

Sofern die Daten nicht gelöscht werden, weil sie für andere und gesetzlich zulässige Zwecke erforderlich sind, wird deren Verarbeitung auf diese Zwecke beschränkt. D.h., die Daten werden gesperrt und nicht für andere Zwecke verarbeitet. Das gilt z.B. für Daten, die aus handels- oder steuerrechtlichen Gründen aufbewahrt werden müssen oder deren Speicherung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person erforderlich ist.

Im Rahmen unserer Datenschutzhinweise können wir den Nutzern weitere Informationen zu der Löschung sowie zu der Aufbewahrung von Daten mitteilen, die speziell für die jeweiligen Verarbeitungsprozesses gelten.

Einsatz von Cookies

Cookies sind Textdateien, die Daten von besuchten Websites oder Domains enthalten und von einem Browser auf dem Computer des Benutzers gespeichert werden. Ein Cookie dient in erster Linie dazu, die Informationen über einen Benutzer während oder nach seinem Besuch innerhalb eines Onlineangebotes zu speichern. Zu den gespeicherten Angaben können z.B. die Spracheinstellungen auf einer Webseite, der Loginstatus, ein Warenkorb oder die Stelle, an der ein Video geschaut wurde, gehören. Zu dem Begriff der Cookies zählen wir ferner andere Technologien, die die gleichen Funktionen wie Cookies erfüllen (z.B. wenn Angaben der Nutzer anhand pseudonymer Onlinekennzeichnungen gespeichert werden, auch als “Nutzer-IDs” bezeichnet)

Hinweise zu Rechtsgrundlagen:  Auf welcher Rechtsgrundlage wir Ihre personenbezogenen Daten mit Hilfe von Cookies verarbeiten, hängt davon ab, ob wir Sie um eine Einwilligung bitten. Falls dies zutrifft und Sie in die Nutzung von Cookies einwilligen, ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung Ihrer Daten die erklärte Einwilligung. Andernfalls werden die mithilfe von Cookies verarbeiteten Daten auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (z.B. an einem betriebswirtschaftlichen Betrieb unseres Onlineangebotes und dessen Verbesserung) verarbeitet oder, wenn der Einsatz von Cookies erforderlich ist, um unsere vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen.

Speicherdauer: Sofern wir Ihnen keine expliziten Angaben zur Speicherdauer von permanenten Cookies mitteilen (z. B. im Rahmen eines sog. Cookie-Opt-Ins), gehen Sie bitte davon aus, dass die Speicherdauer bis zu zwei Jahre betragen kann.

Allgemeine Hinweise zum Widerruf und Widerspruch (Opt-Out):  Abhängig davon, ob die Verarbeitung auf Grundlage einer Einwilligung oder gesetzlichen Erlaubnis erfolgt, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, eine erteilte Einwilligung zu widerrufen oder der Verarbeitung Ihrer Daten durch Cookie-Technologien zu widersprechen (zusammenfassend als “Opt-Out” bezeichnet). Sie können Ihren Widerspruch zunächst mittels der Einstellungen Ihres Browsers erklären, z.B., indem Sie die Nutzung von Cookies deaktivieren (wobei hierdurch auch die Funktionsfähigkeit unseres Onlineangebotes eingeschränkt werden kann). Ein Widerspruch gegen den Einsatz von Cookies zu Zwecken des Onlinemarketings kann auch mittels einer Vielzahl von Diensten, vor allem im Fall des Trackings, über die Webseiten https://optout.aboutads.info und https://www.youronlinechoices.com/ erklärt werden. Daneben können Sie weitere Widerspruchshinweise im Rahmen der Angaben zu den eingesetzten Dienstleistern und Cookies erhalten.

Verarbeitung von Cookie-Daten auf Grundlage einer Einwilligung: Wir setzen ein Verfahren zum Cookie-Einwilligungs-Management ein, in dessen Rahmen die Einwilligungen der Nutzer in den Einsatz von Cookies, bzw. der im Rahmen des Cookie-Einwilligungs-Management-Verfahrens genannten Verarbeitungen und Anbieter eingeholt sowie von den Nutzern verwaltet und widerrufen werden können. Hierbei wird die Einwilligungserklärung gespeichert, um deren Abfrage nicht erneut wiederholen zu müssen und die Einwilligung entsprechend der gesetzlichen Verpflichtung nachweisen zu können. Die Speicherung kann serverseitig und/oder in einem Cookie (sogenanntes Opt-In-Cookie, bzw. mithilfe vergleichbarer Technologien) erfolgen, um die Einwilligung einem Nutzer, bzw. dessen Gerät zuordnen zu können. Vorbehaltlich individueller Angaben zu den Anbietern von Cookie-Management-Diensten, gelten die folgenden Hinweise: Die Dauer der Speicherung der Einwilligung kann bis zu zwei Jahren betragen. Hierbei wird ein pseudonymer Nutzer-Identifikator gebildet und mit dem Zeitpunkt der Einwilligung, Angaben zur Reichweite der Einwilligung (z. B. welche Kategorien von Cookies und/oder Diensteanbieter) sowie dem Browser, System und verwendeten Endgerät gespeichert.

Cookie-Einstellungen/ -Widerspruchsmöglichkeit: 

  • Verarbeitete Datenarten: Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

  • Cookiebot: Cookie-Einwilligungs-Management; Dienstanbieter: Cybot A/S, Havnegade 39, 1058 Kopenhagen, Dänemark; Website: https://www.cookiebot.com/de; Datenschutzerklärung: https://www.cookiebot.com/de/privacy-policy/; Gespeicherte Daten (auf dem Server des Dienstleisters): Die IP-Nummer des Nutzers in anonymisierter Form (die letzten drei Ziffern werden auf 0 gesetzt), Datum und Uhrzeit der Zustimmung, Browserangaben, die URL, von der die Zustimmung gesendet wurde, Ein anonymer, zufälliger und verschlüsselter Schlüsselwert; der Einwilligungsstatus des Nutzers.

Geschäftliche Leistungen

Wir verarbeiten Daten unserer Vertrags- und Geschäftspartner, z.B. Kunden und Interessenten (zusammenfassend bezeichnet als “Vertragspartner”) im Rahmen von vertraglichen und vergleichbaren Rechtsverhältnissen sowie damit verbundenen Maßnahmen und im Rahmen der Kommunikation mit den Vertragspartnern (oder vorvertraglich), z.B., um Anfragen zu beantworten.

Diese Daten verarbeiten wir zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten, zur Sicherung unserer Rechte und zu Zwecken der mit diesen Angaben einhergehenden Verwaltungsaufgaben sowie der unternehmerischen Organisation. Die Daten der Vertragspartner geben wir im Rahmen des geltenden Rechts nur insoweit an Dritte weiter, als dies zu den vorgenannten Zwecken oder zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist oder mit Einwilligung der betroffenen Personen erfolgt (z.B. an beteiligte Telekommunikations-, Transport- und sonstige Hilfsdienste sowie Subunternehmer, Banken, Steuer- und Rechtsberater, Zahlungsdienstleister oder Steuerbehörden). Über weitere Verarbeitungsformen, z.B. zu Zwecken des Marketings, werden die Vertragspartner im Rahmen dieser Datenschutzerklärung informiert.

Welche Daten für die vorgenannten Zwecke erforderlich sind, teilen wir den Vertragspartnern vor oder im Rahmen der Datenerhebung, z.B. in Onlineformularen, durch besondere Kennzeichnung (z.B. Farben) bzw. Symbole (z.B. Sternchen o.ä.), oder persönlich mit.

Wir löschen die Daten nach Ablauf gesetzlicher Gewährleistungs- und vergleichbarer Pflichten, d.h., grundsätzlich nach Ablauf von 4 Jahren, es sei denn, dass die Daten in einem Kundenkonto gespeichert werden, z.B., solange sie aus gesetzlichen Gründen der Archivierung aufbewahrt werden müssen (z.B. für Steuerzwecke im Regelfall 10 Jahre). Daten, die uns im Rahmen eines Auftrags durch den Vertragspartner offengelegt wurden, löschen wir entsprechend den Vorgaben des Auftrags, grundsätzlich nach Ende des Auftrags.

Soweit wir zur Erbringung unserer Leistungen Drittanbieter oder Plattformen einsetzen, gelten im Verhältnis zwischen den Nutzern und den Anbietern die Geschäftsbedingungen und Datenschutzhinweise der jeweiligen Drittanbieter oder Plattformen.

Kundenkonto: Vertragspartner können innerhalb unseres Onlineangebotes ein Konto anlegen (z.B. Kunden- bzw. Nutzerkonto, kurz “Kundenkonto”). Falls die Registrierung eines Kundenkontos erforderlich ist, werden Vertragspartner hierauf ebenso hingewiesen wie auf die für die Registrierung erforderlichen Angaben. Die Kundenkonten sind nicht öffentlich und können von Suchmaschinen nicht indexiert werden. Im Rahmen der Registrierung sowie anschließender Anmeldungen und Nutzungen des Kundenkontos speichern wir die IP-Adressen der Kunden nebst den Zugriffszeitpunkten, um die Registrierung nachweisen und etwaigem Missbrauch des Kundenkontos vorbeugen zu können.

Wenn Kunden ihr Kundenkonto gekündigt haben, werden die das Kundenkonto betreffenden Daten gelöscht, vorbehaltlich, deren Aufbewahrung ist aus gesetzlichen Gründen erforderlich. Es obliegt den Kunden, ihre Daten bei erfolgter Kündigung des Kundenkontos zu sichern.

Consulting: Wir verarbeiten die Daten unserer Interessenten und anderer Auftraggeber oder Vertragspartner (einheitlich bezeichnet als “Klienten“), um ihnen gegenüber unsere Beratungsleistungen erbringen zu können. Die verarbeiteten Daten, die Art, der Umfang, der Zweck und die Erforderlichkeit ihrer Verarbeitung bestimmen sich nach dem zugrundeliegenden Vertrags- und Klientenverhältnis.

Sofern es für unsere Vertragserfüllung oder gesetzlich erforderlich ist, bzw. eine Einwilligung der Klienten vorliegt, offenbaren oder übermitteln wir die Daten der Klienten an Dritte oder Beauftragte, wie z.B. Subunternehmer oder im Bereich der IT, der Büro- oder vergleichbarer Dienstleistungen.

Angebot von Software- und Plattformleistungen: Wir verarbeiten die Daten unserer Nutzer, angemeldeter und etwaiger Testnutzer (nachfolgend einheitlich als “Nutzer” bezeichnet), um ihnen gegenüber unsere vertraglichen Leistungen erbringen zu können sowie auf Grundlage berechtigter Interessen, um die Sicherheit unseres Angebotes gewährleisten und es weiterentwickeln zu können. Die erforderlichen Angaben sind als solche im Rahmen des Auftrags-, Bestell- bzw. vergleichbaren Vertragsschlusses gekennzeichnet und umfassen die zur Leistungserbringung und Abrechnung benötigten Angaben sowie Kontaktinformationen, um etwaige Rücksprachen halten zu können.

  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Zahlungsdaten (z.B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Vertragsdaten (z.B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen, Standortdaten).
  • Betroffene Personen: Interessenten, Geschäfts- und Vertragspartner, Kunden.
  • Zwecke der Verarbeitung: Erbringung vertraglicher Leistungen und Kundenservice, Kontaktanfragen und Kommunikation, Büro- und Organisationsverfahren, Verwaltung und Beantwortung von Anfragen, Sicherheitsmaßnahmen, Weiterentwicklung unserer Software und Verbesserung unserer Leistungen.
  • Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Rechtliche Verpflichtung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

  • Amazon Web Services (AWS): Leistungen auf dem Gebiet der Bereitstellung von informationstechnischer Infrastruktur und verbundenen Dienstleistungen (z.B. Speicherplatz und/oder Rechenkapazitäten); Dienstanbieter: Amazon Web Services EMEA SARL, 38 Avenue John F. Kennedy, L-1855 Luxembourg; Website: https://aws.amazon.com/de/; Datenschutzerklärung: https://aws.amazon.com/de/privacy/?nc1=f_pr.

Zahlungsverfahren

Im Rahmen von Vertrags- und sonstigen Rechtsbeziehungen, aufgrund gesetzlicher Pflichten oder sonst auf Grundlage unserer berechtigten Interessen bieten wir den betroffenen Personen effiziente und sichere Zahlungsmöglichkeiten an und setzen hierzu neben Banken und Kreditinstituten weitere Dienstleister ein (zusammenfassend “Zahlungsdienstleister”).

Zu den durch die Zahlungsdienstleister verarbeiteten Daten gehören Bestandsdaten, wie z.B. der Name und die Adresse, Bankdaten, wie z.B. Kontonummern oder Kreditkartennummern, Passwörter, TANs und Prüfsummen sowie die Vertrags-, Summen- und empfängerbezogenen Angaben. Die Angaben sind erforderlich, um die Transaktionen durchzuführen. Die eingegebenen Daten werden jedoch nur durch die Zahlungsdienstleister verarbeitet und bei diesen gespeichert. D.h., wir erhalten keine konto- oder kreditkartenbezogenen Informationen, sondern lediglich Informationen mit Bestätigung oder Negativbeauskunftung der Zahlung. Unter Umständen werden die Daten seitens der Zahlungsdienstleister an Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung. Hierzu verweisen wir auf die AGB und die Datenschutzhinweise der Zahlungsdienstleister.

Für die Zahlungsgeschäfte gelten die Geschäftsbedingungen und die Datenschutzhinweise der jeweiligen Zahlungsdienstleister, welche innerhalb der jeweiligen Webseiten bzw. Transaktionsapplikationen abrufbar sind. Wir verweisen auf diese ebenfalls zwecks weiterer Informationen und Geltendmachung von Widerrufs-, Auskunfts- und anderen Betroffenenrechten.

  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Zahlungsdaten (z.B. Bankverbindungen, Rechnungen, Zahlungshistorie), Vertragsdaten (z.B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Kunden, Interessenten.
  • Zwecke der Verarbeitung: Erbringung vertraglicher Leistungen und Kundenservice.
  • Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

Stripe: Zahlungsdienstleistungen; Dienstanbieter: 

Stripe Payments Europe, Limited The One Building 1 Grand Canal Street Lower Dublin 2 Co. Dublin Ireland; Website: https://stripe.com; Datenschutzerklärung: https://stripe.com/de/privacy.

Bereitstellung des Onlineangebotes und Webhosting

Um unser Onlineangebot sicher und effizient bereitstellen zu können, nehmen wir die Leistungen von einem oder mehreren Webhosting-Anbietern in Anspruch, von deren Servern (bzw. von ihnen verwalteten Servern) das Onlineangebot abgerufen werden kann. Zu diesen Zwecken können wir Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste sowie Sicherheitsleistungen und technische Wartungsleistungen in Anspruch nehmen.

Zu den im Rahmen der Bereitstellung des Hostingangebotes verarbeiteten Daten können alle die Nutzer unseres Onlineangebotes betreffenden Angaben gehören, die im Rahmen der Nutzung und der Kommunikation anfallen. Hierzu gehören regelmäßig die IP-Adresse, die notwendig ist, um die Inhalte von Onlineangeboten an Browser ausliefern zu können, und alle innerhalb unseres Onlineangebotes oder von Webseiten getätigten Eingaben.

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles: Wir selbst (bzw. unser Webhostinganbieter) erheben Daten zu jedem Zugriff auf den Server (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Serverlogfiles können die Adresse und Name der abgerufenen Webseiten und Dateien, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmengen, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite) und im Regelfall IP-Adressen und der anfragende Provider gehören.

Die Serverlogfiles können zum einen zu Zwecken der Sicherheit eingesetzt werden, z.B., um eine Überlastung der Server zu vermeiden (insbesondere im Fall von missbräuchlichen Angriffen, sogenannten DDoS-Attacken) und zum anderen, um die Auslastung der Server und ihre Stabilität sicherzustellen.

  • Verarbeitete Datenarten: Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Bereitstellung unseres Onlineangebotes und Nutzerfreundlichkeit, Erbringung vertraglicher Leistungen und Kundenservice.
  • Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

  • WordPress.com: Hostingplattform für Blogs / Webseiten; Dienstanbieter: Aut O’Mattic A8C Ireland Ltd.; Grand Canal Dock, 25 Herbert Pl; Dublin, D02 AY86; Irland; Website: https://wordpress.com; Datenschutzerklärung: https://automattic.com/de/privacy/.
  • Amazon Web Services (AWS): Leistungen auf dem Gebiet der Bereitstellung von informationstechnischer Infrastruktur und verbundenen Dienstleistungen (z.B. Speicherplatz und/oder Rechenkapazitäten); Dienstanbieter: Amazon Web Services EMEA SARL, 38 Avenue John F. Kennedy, L-1855 Luxembourg; Website: https://aws.amazon.com/de/; Datenschutzerklärung: https://aws.amazon.com/de/privacy/?nc1=f_pr..
  • WP Engine, Irongate House, 22-30 Duke´s Place London, EC3A 7LP, United Kingdom; Webseite: https://wpengine.com/; Datenschutzerklärung: https://wpengine.com/legal/privacy/

Kontaktaufnahme

Bei der Kontaktaufnahme mit uns (z.B. per Kontaktformular, E-Mail, Telefon oder via soziale Medien) werden die Angaben der anfragenden Personen verarbeitet, soweit dies zur Beantwortung der Kontaktanfragen und etwaiger angefragter Maßnahmen erforderlich ist.

Die Beantwortung der Kontaktanfragen im Rahmen von vertraglichen oder vorvertraglichen Beziehungen erfolgt zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten oder zur Beantwortung von (vor)vertraglichen Anfragen und im Übrigen auf Grundlage der berechtigten Interessen an der Beantwortung der Anfragen.

  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen).
  • Betroffene Personen: Kommunikationspartner.
  • Zwecke der Verarbeitung: Kontaktanfragen und Kommunikation.
  • Rechtsgrundlagen: Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

  • Salesforce: Management von Kontaktanfragen und Kommunikation; Dienstanbieter: salesforce.com Germany GmbH, Erika-Mann-Str. 31, 80636 München, Deutschland; Website: https://www.salesforce.com/de; Datenschutzerklärung: https://www.salesforce.com/de/company/privacy.
  • Intercom R&D Unlimited Company, 3rd Floor, Stephens Ct., 18-21 St. Stephen´s Green, Dublin 2, Ireland; Webseite: https://www.intercom.com; Datenschutzerklärung: https://www.intercom.com/legal/privacy

Videokonferenzen, Onlinemeetings, Webinare und Bildschirm-Sharing

Wir setzen Plattformen und Anwendungen anderer Anbieter (nachfolgend bezeichnet als “Konferenzplattformen”) zu Zwecken der Durchführung von Video- und Audio-Konferenzen, Webinaren und sonstigen Arten von Video und Audio-Meetings (nachfolgend zusammenfassend bezeichnet als “Konferenz”) ein. Bei der Auswahl der Konferenzplattformen und ihrer Leistungen beachten wir die gesetzlichen Vorgaben. 

Durch Konferenzplattformen verarbeitete Daten: Im Rahmen der Teilnahme an einer Konferenz verarbeiten die Konferenzplattformen die im Folgenden genannten personenbezogene Daten der Teilnehmer. Der Umfang der Verarbeitung hängt zum einen davon ab, welche Daten im Rahmen einer konkreten Konferenz gefordert werden (z.B. Angabe von Zugangsdaten oder Klarnamen) und welche optionalen Angaben durch die Teilnehmer getätigt werden. Neben der Verarbeitung zur Durchführung der Konferenz, können die Daten der Teilnehmer durch die Konferenzplattformen ebenfalls zu Sicherheitszwecken oder Serviceoptimierung verarbeitet werden. Zu den verarbeiteten Daten gehören Daten zur Person (Vorname, Nachname), Kontaktinformationen (E-Mail-Adresse, Telefonnummer), Zugangsdaten (Zugangscodes oder Passwörter), Profilbilder, Angaben zur beruflichen Stellung/Funktion, die  IP-Adresse des Internetzugangs, Angaben zu den Endgeräten der Teilnehmer, deren Betriebssystem, dem Browser und dessen technischen und sprachlichen Einstellungen, Informationen zu den inhaltlichen Kommunikationsvorgängen, d.h. Eingaben in Chats sowie Audio- und Videodaten, als auch die Nutzung anderer zur Verfügung stehender Funktionen (z.B. Umfragen). Inhalte der Kommunikationen werden in dem durch die Konferenzanbieter technisch bereitgestellten Umfang verschlüsselt. Wenn die Teilnehmer bei den Konferenzplattformen als Benutzer registriert sind, dann können weitere Daten entsprechend der Vereinbarung mit dem jeweiligen Konferenzanbieter verarbeitet werden.

Protokollierung und Aufnahmen: Falls Texteingaben, Teilnahmeergebnisse (z.B. von Umfragen) sowie Video- oder Audioaufnahmen protokolliert werden, wird dies den Teilnehmern im Vorwege transparent mitgeteilt und sie werden – soweit erforderlich – um eine Zustimmung gebeten.

Datenschutzmaßnahmen der Teilnehmer: Bitte beachten Sie zu den Details der Verarbeitung Ihrer Daten durch die Konferenzplattformen deren Datenschutzhinweise und wählen im Rahmen der Einstellungen der Konferenzplattformen, die für Sie optimalen Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen. Bitte sorgen Sie ferner für die Dauer einer Videokonferenz für den Daten- und Persönlichkeitsschutz im Hintergrund Ihrer Aufnahme (z.B. durch Hinweise an Mitbewohner, Abschließen von Türen und Nutzung, soweit technisch möglich, der Funktion zur Unkenntlichmachung des Hintergrunds). Links zu den Konferenzräumen sowie Zugangsdaten, dürfen nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden.

Hinweise zu Rechtsgrundlagen: Sofern neben den Konferenzplattformen auch wir die Daten der Nutzer verarbeiten und die Nutzer um deren Einwilligung in den Einsatz der Konferenzplattformen oder bestimmter Funktionen bitten (z. B. Einverständnis mit einer Aufzeichnung von Konferenzen), ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung diese Einwilligung. Ferner kann unsere Verarbeitung zur Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten erforderlich sein (z.B. in Teilnehmerlisten, im Fall von Aufarbeitung von Gesprächsergebnissen, etc.). Im Übrigen werden die Daten der Nutzer auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Kommunikation mit unseren Kommunikationspartnern verarbeitet.

  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Kommunikationspartner, Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Erbringung vertraglicher Leistungen und Kundenservice, Kontaktanfragen und Kommunikation, Büro- und Organisationsverfahren.
  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Bewerbungsverfahren

Das Bewerbungsverfahren setzt voraus, dass Bewerber uns die für deren Beurteilung und Auswahl erforderlichen Daten mitteilen. Welche Informationen erforderlich sind, ergibt sich aus der Stellenbeschreibung oder im Fall von Onlineformularen aus den dortigen Angaben. 

Grundsätzlich gehören zu den erforderlichen Angaben, die Informationen zur Person, wie der Name, die Adresse, eine Kontaktmöglichkeit sowie die Nachweise über die für eine Stelle notwendigen Qualifikationen. Auf Anfragen teilen wir zusätzlich gerne mit, welche Angaben benötigt werden.

Sofern zur Verfügung gestellt, können uns Bewerber ihre Bewerbungen mittels eines Onlineformulars übermitteln. Die Daten werden entsprechend dem Stand der Technik verschlüsselt an uns übertragen. Ebenfalls können Bewerber uns ihre Bewerbungen via E-Mail übermitteln. Hierbei bitten wir jedoch zu beachten, dass E-Mails im Internet grundsätzlich nicht verschlüsselt versendet werden. Im Regelfall werden E-Mails zwar auf dem Transportweg verschlüsselt, aber nicht auf den Servern von denen sie abgesendet und empfangen werden. Wir können daher für den Übertragungsweg der Bewerbung zwischen dem Absender und dem Empfang auf unserem Server keine Verantwortung übernehmen. 

Für Zwecke der Bewerbersuche, Einreichung von Bewerbungen und Auswahl von Bewerbern können wir unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben, Bewerbermanagement-, bzw. Recruitment-Software und Plattformen und Leistungen von Drittanbietern in Anspruch nehmen.

Bewerber können uns gerne zur Art der Einreichung der Bewerbung kontaktieren oder uns die Bewerbung auf dem Postweg zuzusenden.

Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten: Soweit im Rahmen des Bewerbungsverfahrens besondere Kategorien von personenbezogenen Daten im Sinne des Art. 9 Abs. 1 DSGVO (z.B. Gesundheitsdaten, wie z.B. Schwerbehinderteneigenschaft oder ethnische Herkunft) bei Bewerbern angefragt werden, damit der Verantwortliche oder die betroffene Person die ihm bzw. ihr aus dem Arbeitsrecht und dem Recht der sozialen Sicherheit und des Sozialschutzes erwachsenden Rechte ausüben und seinen bzw. ihren diesbezüglichen Pflichten nachkommen kann, erfolgt deren Verarbeitung nach Art. 9 Abs. 2 lit. b. DSGVO, im Fall des Schutzes lebenswichtiger Interessen der Bewerber oder anderer Personen gem. Art. 9 Abs. 2 lit. c. DSGVO oder für Zwecke der Gesundheitsvorsorge oder der Arbeitsmedizin, für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschäftigten, für die medizinische Diagnostik, für die Versorgung oder Behandlung im Gesundheits- oder Sozialbereich oder für die Verwaltung von Systemen und Diensten im Gesundheits- oder Sozialbereich gem. Art. 9 Abs. 2 lit. h. DSGVO. Im Fall einer auf freiwilliger Einwilligung beruhenden Mitteilung der besonderen Kategorien von Daten erfolgt deren Verarbeitung auf Grundlage von Art. 9 Abs. 2 lit. a. DSGVO.

Löschung von Daten: Die von den Bewerbern zur Verfügung gestellten Daten können im Fall einer erfolgreichen Bewerbung für die Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses von uns weiterverarbeitet werden. Andernfalls, sofern die Bewerbung auf ein Stellenangebot nicht erfolgreich ist, werden die Daten der Bewerber gelöscht. Die Daten der Bewerber werden ebenfalls gelöscht, wenn eine Bewerbung zurückgezogen wird, wozu die Bewerber jederzeit berechtigt sind. Die Löschung erfolgt, vorbehaltlich eines berechtigten Widerrufs der Bewerber, spätestens (vorbehaltlich einer längeren Speicherung aufgrund eines anhängigen Gerichtsverfahrens) nach dem Ablauf eines Zeitraums von sechs Monaten nach Ende des Bewerbungsverfahrens, damit wir etwaige Anschlussfragen zu der Bewerbung beantworten und unseren Nachweispflichten aus den Vorschriften zur Gleichbehandlung von Bewerbern nachkommen können. Rechnungen über etwaige Reisekostenerstattung werden entsprechend den steuerrechtlichen Vorgaben archiviert.

Aufnahme in einen Bewerberpool: Die Aufnahme in einen Bewerber-Pool, sofern angeboten, erfolgt auf Grundlage einer Einwilligung. Die Bewerber werden darüber belehrt, dass ihre Zustimmung zur Aufnahme in den Talentpool freiwillig ist, keinen Einfluss auf das laufende Bewerbungsverfahren hat und sie ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen können.

  • Verarbeitete Datenarten: Bewerberdaten (z.B. Angaben zur Person, Post- und Kontaktadressen, die zur Bewerbung gehörenden Unterlagen und die darin enthaltenen Informationen, wie z.B. Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse sowie weitere im Hinblick auf eine konkrete Stelle oder freiwillig von Bewerbern mitgeteilte Informationen zu deren Person oder Qualifikation), Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Bewerber, Beschäftigte (z.B. Angestellte, Bewerber, ehemalige Mitarbeiter).
  • Zwecke der Verarbeitung: Bewerbungsverfahren (Begründung und etwaige spätere Durchführung sowie mögliche spätere Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses).
  • Rechtsgrundlagen: Bewerbungsverfahren als vorvertragliches bzw. vertragliches Verhältnis (Art. 9 Abs. 2 lit. b DSGVO), Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

  • Personio: HR-Software und -Dienstleister; Dienstanbieter: Personio GmbH, Rundfunkplatz 4, 80335 München; Webseite: https://www.personio.de

Cloud-Dienste

Wir nutzen über das Internet zugängliche und auf den Servern ihrer Anbieter ausgeführte Softwaredienste (sogenannte “Cloud-Dienste”, auch bezeichnet als “Software as a Service”) für die folgenden Zwecke: Dokumentenspeicherung und Verwaltung, Kalenderverwaltung, E-Mail-Versand, Tabellenkalkulationen und Präsentationen, Austausch von Dokumenten, Inhalten und Informationen mit bestimmten Empfängern oder Veröffentlichung von Webseiten, Formularen oder sonstigen Inhalten und Informationen sowie Chats und Teilnahme an Audio- und Videokonferenzen.

In diesem Rahmen können personenbezogenen Daten verarbeitet und auf den Servern der Anbieter gespeichert werden, soweit diese Bestandteil von Kommunikationsvorgängen mit uns sind oder von uns sonst, wie im Rahmen dieser Datenschutzerklärung dargelegt, verarbeitet werden. Zu diesen Daten können insbesondere Stammdaten und Kontaktdaten der Nutzer, Daten zu Vorgängen, Verträgen, sonstigen Prozessen und deren Inhalte gehören. Die Anbieter der Cloud-Dienste verarbeiten ferner Nutzungsdaten und Metadaten, die von ihnen zu Sicherheitszwecken und zur Serviceoptimierung verwendet werden.

Sofern wir mit Hilfe der Cloud-Dienste für andere Nutzer oder öffentlich zugängliche Webseiten Formulare o.a. Dokumente und Inhalte bereitstellen, können die Anbieter Cookies auf den Geräten der Nutzer für Zwecke der Webanalyse oder, um sich Einstellungen der Nutzer (z.B. im Fall der Mediensteuerung) zu merken, speichern.

Hinweise zu Rechtsgrundlagen: Sofern wir um eine Einwilligung in den Einsatz der Cloud-Dienste bitten, ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung die Einwilligung. Ferner kann deren Einsatz ein Bestandteil unserer (vor)vertraglichen Leistungen sein, sofern der Einsatz der Cloud-Dienste in diesem Rahmen vereinbart wurde. Ansonsten werden die Daten der Nutzer auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h., Interesse an effizienten und sicheren Verwaltungs- und Kollaborationsprozessen) verarbeitet

  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Kunden, Beschäftigte (z.B. Angestellte, Bewerber, ehemalige Mitarbeiter), Interessenten, Kommunikationspartner.
  • Zwecke der Verarbeitung: Büro- und Organisationsverfahren.
  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Vertragserfüllung und vorvertragliche Anfragen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

Werbliche Kommunikation via E-Mail, Post, Fax oder Telefon

Wir verarbeiten personenbezogene Daten zu Zwecken der werblichen Kommunikation, die über diverse Kanäle, wie z.B. E-Mail, Telefon, Post oder Fax, entsprechend den gesetzlichen Vorgaben erfolgen kann.

Die Empfänger haben das Recht, erteilte Einwilligungen jederzeit zu widerrufen oder der werblichen Kommunikation jederzeit zu widersprechen.

Nach Widerruf bzw. Widerspruch können wir die zum Nachweis der Einwilligung erforderlichen Daten bis zu drei Jahren auf Grundlage unserer berechtigten Interessen speichern, bevor wir sie löschen. Die Verarbeitung dieser Daten wird auf den Zweck einer möglichen Abwehr von Ansprüchen beschränkt. Ein individueller Löschungsantrag ist jederzeit möglich, sofern zugleich das ehemalige Bestehen einer Einwilligung bestätigt wird.

  • Verarbeitete Datenarten: Bestandsdaten (z.B. Namen, Adressen), Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern).
  • Betroffene Personen: Kommunikationspartner.
  • Zwecke der Verarbeitung: Direktmarketing (z.B. per E-Mail oder postalisch).
  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Onlinemarketing

Wir verarbeiten personenbezogene Daten zu Zwecken des Onlinemarketings, worunter insbesondere die Vermarktung von Werbeflächen oder Darstellung von werbenden und sonstigen Inhalten (zusammenfassend als “Inhalte” bezeichnet) anhand potentieller Interessen der Nutzer sowie die Messung ihrer Effektivität fallen kann. 

Zu diesen Zwecken werden sogenannte Nutzerprofile angelegt und in einer Datei (sogenannte “Cookie”) gespeichert oder ähnliche Verfahren genutzt, mittels derer die für die Darstellung der vorgenannten Inhalte relevante Angaben zum Nutzer gespeichert werden. Zu diesen Angaben können z.B. betrachtete Inhalte, besuchte Webseiten, genutzte Onlinenetzwerke, aber auch Kommunikationspartner und technische Angaben, wie der verwendete Browser, das verwendete Computersystem sowie Angaben zu Nutzungszeiten gehören. Sofern Nutzer in die Erhebung ihrer Standortdaten eingewilligt haben, können auch diese verarbeitet werden.

Es werden ebenfalls die IP-Adressen der Nutzer gespeichert. Jedoch nutzen wir zur Verfügung stehende IP-Masking-Verfahren (d.h., Anonymisierung durch Kürzung der IP-Adresse) zum Schutz der Nutzer. Generell werden im Rahmen des Onlinemarketingverfahren keine Klardaten der Nutzer (wie z.B. E-Mail-Adressen oder Namen) gespeichert, sondern Pseudonyme. D.h. sowohl wir als auch die Anbieter der Onlinemarketingverfahren kennen nicht die tatsächlich Identität der Nutzer, sondern nur die in deren Profilen gespeicherten Angaben.

Die Angaben in den Profilen werden im Regelfall in den Cookies oder mittels ähnlicher Verfahren gespeichert. Diese Cookies können später generell auch auf anderen Webseiten die dasselbe Onlinemarketingverfahren einsetzen, ausgelesen und zu Zwecken der Darstellung von Inhalten analysiert als auch mit weiteren Daten ergänzt und auf dem Server des Onlinemarketingverfahrensanbieters gespeichert werden.

Ausnahmsweise können Klardaten den Profilen zugeordnet werden. Das ist der Fall, wenn die Nutzer z.B. Mitglieder eines sozialen Netzwerks sind, dessen Onlinemarketingverfahren wir einsetzen und das Netzwerk die Profile der Nutzer mit den vorgenannten Angaben verbindet. Wir bitten darum, zu beachten, dass Nutzer mit den Anbietern zusätzliche Abreden, z.B. durch Einwilligung im Rahmen der Registrierung, treffen können.

Wir erhalten grundsätzlich nur Zugang zu zusammengefassten Informationen über den Erfolg unserer Werbeanzeigen. Jedoch können wir im Rahmen sogenannter Konversionsmessungen prüfen, welche unserer Onlinemarketingverfahren zu einer sogenannten Konversion geführt haben, d.h. z.B., zu einem Vertragsschluss mit uns. Die Konversionsmessung wird allein zur Analyse des Erfolgs unserer Marketingmaßnahmen verwendet.

Solange nicht anders angegeben, bitten wir Sie davon auszugehen, dass verwendete Cookies für einen Zeitraum von zwei Jahren gespeichert werden.

Hinweise zu Rechtsgrundlagen: Sofern wir die Nutzer um deren Einwilligung in den Einsatz der Drittanbieter bitten, ist die Rechtsgrundlage der Verarbeitung von Daten die Einwilligung. Ansonsten werden die Daten der Nutzer auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an effizienten, wirtschaftlichen und empfängerfreundlichen Leistungen) verarbeitet. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch auf die Informationen zur Verwendung von Cookies in dieser Datenschutzerklärung hinweisen.

Zielgruppenbildung mit Google Analytics: Wir setzen Google Analytics ein, um die durch innerhalb von Werbediensten Googles und seiner Partner geschalteten Anzeigen, nur solchen Nutzern anzuzeigen, die auch ein Interesse an unserem Onlineangebot gezeigt haben oder die bestimmte Merkmale (z.B. Interessen an bestimmten Themen oder Produkten, die anhand der besuchten Webseiten bestimmt werden) aufweisen, die wir an Google übermitteln (sog. “Remarketing-“, bzw. “Google-Analytics-Audiences“). Mit Hilfe der Remarketing Audiences möchten wir auch sicherstellen, dass unsere Anzeigen dem potentiellen Interesse der Nutzer entsprechen

Facebook-Pixel und Zielgruppenbildung (Custom Audiences): Mit Hilfe des Facebook-Pixels (oder vergleichbarer Funktionen, zur Übermittlung von Event-Daten oder Kontaktinformationen mittels von Schnittstellen in Apps) ist es Facebook zum einen möglich, die Besucher unseres Onlineangebotes als Zielgruppe für die Darstellung von Anzeigen (sogenannte “Facebook-Ads”) zu bestimmen. Dementsprechend setzen wir das Facebook-Pixel ein, um die durch uns geschalteten Facebook-Ads nur solchen Nutzern bei Facebook und innerhalb der Dienste der mit Facebook kooperierenden Partner (so genanntes “Audience Network” https://www.facebook.com/audiencenetwork/ ) anzuzeigen, die auch ein Interesse an unserem Onlineangebot gezeigt haben oder die bestimmte Merkmale (z.B. Interesse an bestimmten Themen oder Produkten, die anhand der besuchten Webseiten ersichtlich werden) aufweisen, die wir an Facebook übermitteln (sogenannte “Custom Audiences“). Mit Hilfe des Facebook-Pixels möchten wir auch sicherstellen, dass unsere Facebook-Ads dem potentiellen Interesse der Nutzer entsprechen und nicht belästigend wirken. Mit Hilfe des Facebook-Pixels können wir ferner die Wirksamkeit der Facebook-Werbeanzeigen für statistische und Marktforschungszwecke nachvollziehen, indem wir sehen, ob Nutzer nach dem Klick auf eine Facebook-Werbeanzeige auf unsere Webseite weitergeleitet wurden (sogenannte “Konversionsmessung“).

Wir sind gemeinsam mit Facebook Irland Ltd. für die Erhebung oder den Erhalt im Rahmen einer Übermittlung (jedoch nicht die weitere Verarbeitung) von “Event-Daten”, die Facebook mittels des Facebook-Pixels und vergleichbarer Funktionen (z. B. Schnittstellen), die auf unserem Onlineangebot ausgeführt werden, erhebt oder im Rahmen einer Übermittlung zu folgenden Zwecken erhält, gemeinsam verantwortlich: a) Anzeige von Inhalten Werbeinformationen, die den mutmaßlichen Interessen der Nutzer entsprechen; b) Zustellung kommerzieller und transaktionsbezogener Nachrichten (z. B. Ansprache von Nutzern via Facebook-Messenger); c) Verbesserung der Anzeigenauslieferung und Personalisierung von Funktionen und Inhalten (z. B. Verbesserung der Erkennung, welche Inhalte oder Werbeinformationen mutmaßlich den Interessen der Nutzer entsprechen). Wir haben mit Facebook eine spezielle Vereinbarung abgeschlossen (“Zusatz für Verantwortliche”, https://www.facebook.com/legal/controller_addendum), in der insbesondere geregelt wird, welche Sicherheitsmaßnahmen Facebook beachten muss (https://www.facebook.com/legal/terms/data_security_terms) und in der Facebook sich bereit erklärt hat die Betroffenenrechte zu erfüllen (d. h. Nutzer können z. B. Auskünfte oder Löschungsanfragen direkt an Facebook richten). Hinweis: Wenn Facebook uns Messwerte, Analysen und Berichte bereitstellt (die aggregiert sind, d. h. keine Angaben zu einzelnen Nutzern erhalten und für uns anonym sind), dann erfolgt diese Verarbeitung nicht im Rahmen der gemeinsamen Verantwortlichkeit, sondern auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrages (“Datenverarbeitungsbedingungen “, https://www.facebook.com/legal/terms/dataprocessing) , der “Datensicherheitsbedingungen” (https://www.facebook.com/legal/terms/data_security_terms) sowie im Hinblick auf die Verarbeitung in den USA auf Grundlage von Standardvertragsklauseln (“Facebook-EU-Datenübermittlungszusatz, https://www.facebook.com/legal/EU_data_transfer_addendum). Die Rechte der Nutzer (insbesondere auf Auskunft, Löschung, Widerspruch und Beschwerde bei zuständiger Aufsichtsbehörde), werden durch die Vereinbarungen mit Facebook nicht eingeschränkt.

  • Verarbeitete Datenarten: Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen), Event-Daten (Facebook) (“Event-Daten” sind Daten, die z. B. via Facebook-Pixel (via Apps oder auf anderen Wegen) von uns an Facebook übermittelt werden können und sich auf Personen oder deren Handlungen beziehen; Zu den Daten gehören z. B. Angaben über Besuche auf Websites, Interaktionen mit Inhalten, Funktionen, Installationen von Apps, Käufe von Produkten, etc.; die Event-Daten werden zwecks Bildung von Zielgruppen für Inhalte und Werbeinformationen (Custom Audiences) verarbeitet; Event Daten werden durch Facebook nach maximal zwei Jahren gelöscht, die aus ihnen gebildeten Zielgruppen mit der Löschung unseres Facebook-Kontos); Nutzerdaten (soweit uns diese zur Verfügung gestellt wurden, nämlich E-Mail-Adresse, Anschrift, Vor- und Nachname, Telefonnummer, Externe-ID). 
  • Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Marketing, Profile mit nutzerbezogenen Informationen (Erstellen von Nutzerprofilen), Remarketing, Zielgruppenbildung (Bestimmung von für Marketingzwecke relevanten Zielgruppen oder sonstige Ausgabe von Inhalten), Konversionsmessung (Messung der Effektivität von Marketingmaßnahmen), Zielgruppenbildung.
  • Sicherheitsmaßnahmen: IP-Masking (Pseudonymisierung der IP-Adresse).
  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).
  • Widerspruchsmöglichkeit (Opt-Out): Wir verweisen auf die Datenschutzhinweise der jeweiligen Anbieter und die zu den Anbietern angegebenen Widerspruchsmöglichkeiten (sog. “Opt-Out”). Sofern keine explizite Opt-Out-Möglichkeit angegeben wurde, besteht zum einen die Möglichkeit, dass Sie Cookies in den Einstellungen Ihres Browsers abschalten. Hierdurch können jedoch Funktionen unseres Onlineangebotes eingeschränkt werden. Wir empfehlen daher zusätzlich die folgenden Opt-Out-Möglichkeiten, die zusammenfassend auf jeweilige Gebiete gerichtet angeboten werden:

a) Europa: https://www.youronlinechoices.eu.  

b) Kanada: https://www.youradchoices.ca/choices. 

c) USA: https://www.aboutads.info/choices. 

d) Gebietsübergreifend: https://optout.aboutads.info.

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

Bewertungsplattformen

Wir nehmen an Bewertungsverfahren teil, um unsere Leistungen zu evaluieren, zu optimieren und zu bewerben. Wenn Nutzer uns über die beteiligten Bewertungsplattformen oder -verfahren bewerten oder anderweitig Feedback geben, gelten zusätzlich die Allgemeinen Geschäfts- oder Nutzungsbedingungen und die Datenschutzhinweise der Anbieter. Im Regelfall setzt die Bewertung zudem eine Registrierung bei den jeweiligen Anbietern voraus. 

Um sicherzustellen, dass die bewertenden Personen tatsächlich unsere Leistungen in Anspruch genommen haben, übermitteln wir mit Einwilligung der Kunden die hierzu erforderlichen Daten im Hinblick auf den Kunden und die in Anspruch genommene Leistung an die jeweilige Bewertungsplattform (einschließlich Name, E-Mail-Adresse und Bestellnummer bzw. Artikelnummer). Diese Daten werden alleine zur Verifizierung der Authentizität des Nutzers verwendet.

  • Verarbeitete Datenarten: Vertragsdaten (z.B. Vertragsgegenstand, Laufzeit, Kundenkategorie), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Kunden, Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Feedback (z.B. Sammeln von Feedback via Online-Formular).
  • Rechtsgrundlagen: Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a. DSGVO), Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

  • OMR Reviews: Bewertungsplattform für Softwareanbieter. Dienstanbieter: ramp 106 GmbH, Lagerstraße 36, 20357 Hamburg, Webseite: https://omr.com; Datenschutzerklärung: https://omr.com/de/datenschutz/.

Präsenzen in sozialen Netzwerken (Social Media)

Wir unterhalten Onlinepräsenzen innerhalb sozialer Netzwerke und verarbeiten in diesem Rahmen Daten der Nutzer, um mit den dort aktiven Nutzern zu kommunizieren oder um Informationen über uns anzubieten.

Wir weisen darauf hin, dass dabei Daten der Nutzer außerhalb des Raumes der Europäischen Union verarbeitet werden können. Hierdurch können sich für die Nutzer Risiken ergeben, weil so z.B. die Durchsetzung der Rechte der Nutzer erschwert werden könnte.

Ferner werden die Daten der Nutzer innerhalb sozialer Netzwerke im Regelfall für Marktforschungs- und Werbezwecke verarbeitet. So können z.B. anhand des Nutzungsverhaltens und sich daraus ergebender Interessen der Nutzer Nutzungsprofile erstellt werden. Die Nutzungsprofile können wiederum verwendet werden, um z.B. Werbeanzeigen innerhalb und außerhalb der Netzwerke zu schalten, die mutmaßlich den Interessen der Nutzer entsprechen. Zu diesen Zwecken werden im Regelfall Cookies auf den Rechnern der Nutzer gespeichert, in denen das Nutzungsverhalten und die Interessen der Nutzer gespeichert werden. Ferner können in den Nutzungsprofilen auch Daten unabhängig der von den Nutzern verwendeten Geräte gespeichert werden (insbesondere, wenn die Nutzer Mitglieder der jeweiligen Plattformen sind und bei diesen eingeloggt sind).

Für eine detaillierte Darstellung der jeweiligen Verarbeitungsformen und der Widerspruchsmöglichkeiten (Opt-Out) verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen und Angaben der Betreiber der jeweiligen Netzwerke.

Auch im Fall von Auskunftsanfragen und der Geltendmachung von Betroffenenrechten weisen wir darauf hin, dass diese am effektivsten bei den Anbietern geltend gemacht werden können. Nur die Anbieter haben jeweils Zugriff auf die Daten der Nutzer und können direkt entsprechende Maßnahmen ergreifen und Auskünfte geben. Sollten Sie dennoch Hilfe benötigen, dann können Sie sich an uns wenden.

Facebook: Wir sind gemeinsam mit Facebook Irland Ltd. für die Erhebung (jedoch nicht die weitere Verarbeitung) von Daten der Besucher unserer Facebook-Seite (sog. “Fanpage”) verantwortlich. Zu diesen Daten gehören Informationen zu den Arten von Inhalten, die Nutzer sich ansehen oder mit denen sie interagieren, oder die von ihnen vorgenommenen Handlungen (siehe unter „Von dir und anderen getätigte und bereitgestellte Dinge“ in der Facebook-Datenrichtlinie: https://www.facebook.com/policy), sowie Informationen über die von den Nutzern genutzten Geräte (z. B. IP-Adressen, Betriebssystem, Browsertyp, Spracheinstellungen, Cookie-Daten; siehe unter „Geräteinformationen“ in der Facebook-Datenrichtlinie-erklärung: https://www.facebook.com/policy). Wie in der Facebook-Datenrichtlinie unter „Wie verwenden wir diese Informationen?“ erläutert, erhebt und verwendet Facebook Informationen auch, um Analysedienste, so genannte “Seiten-Insights”, für Seitenbetreiber bereitzustellen, damit diese Erkenntnisse darüber erhalten, wie Personen mit ihren Seiten und mit den mit ihnen verbundenen Inhalten interagieren. Wir haben mit Facebook eine spezielle Vereinbarung abgeschlossen (“Informationen zu Seiten-Insights”, https://www.facebook.com/legal/terms/page_controller_addendum), in der insbesondere geregelt wird, welche Sicherheitsmaßnahmen Facebook beachten muss und in der Facebook sich bereit erklärt hat die Betroffenenrechte zu erfüllen (d. h. Nutzer können z. B. Auskünfte oder Löschungsanfragen direkt an Facebook richten). Die Rechte der Nutzer (insbesondere auf Auskunft, Löschung, Widerspruch und Beschwerde bei zuständiger Aufsichtsbehörde), werden durch die Vereinbarungen mit Facebook nicht eingeschränkt. Weitere Hinweise finden sich in den “Informationen zu Seiten-Insights” (https://www.facebook.com/legal/terms/information_about_page_insights_data).

  • Verarbeitete Datenarten: Kontaktdaten (z.B. E-Mail, Telefonnummern), Inhaltsdaten (z.B. Eingaben in Onlineformularen), Nutzungsdaten (z.B. besuchte Webseiten, Interesse an Inhalten, Zugriffszeiten), Meta-/Kommunikationsdaten (z.B. Geräte-Informationen, IP-Adressen).
  • Betroffene Personen: Nutzer (z.B. Webseitenbesucher, Nutzer von Onlinediensten).
  • Zwecke der Verarbeitung: Kontaktanfragen und Kommunikation, Feedback (z.B. Sammeln von Feedback via Online-Formular), Marketing.
  • Rechtsgrundlagen: Berechtigte Interessen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f. DSGVO).

Eingesetzte Dienste und Diensteanbieter:

  • Instagram: Soziales Netzwerk; Dienstanbieter: Facebook Ireland Limited, 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland; Website: https://www.instagram.com; Datenschutzerklärung: