In der PPC-Werbung (PPC = Pay-Per-Click = Zahlen pro Klick) beginnt alles häufig zunächst mit einer einfachen Idee. Doch mit der Zeit entsteht daraus oft ein größeres Gesamtkonzept, welches viele Bestandteile miteinander verknüpft und dir hilft, die Sichtbarkeit deiner Produkte zu erhöhen.
Mit einer guten Werbestrategie für Amazon hast du deutlich bessere Chancen, neue Kunden zu gewinnen.
Wie kannst du nun also deine Amazon Strategie verbessern?
Wenn du dir diese Frage häufiger stellst, solltest du unbedingt weiterlesen. Wir haben dir nachfolgend ein paar einfache und hilfreiche Tipps zusammengestellt:
Tipp 1: Gut organisierte Amazon PPC-Kampagnenstruktur – Der Schlüssel zum Erfolg
Eine nicht durchdachte Amazon Ads Strategie kann mehr Schaden anrichten, als du vielleicht denkst. Mache dir bewusst, dass Online-Werbung ein großes Gebilde ist, das von verschiedenen Erfolgsfaktoren abhängt.
Deine ganze Amazon Strategie gerät ins Wanken, wenn auch nur einer dieser Faktoren übersehen wird. Aus diesem Grund sind eine sorgfältige Planung und gute Organisation von entscheidender Bedeutung. Erst dann kannst du dich damit befassen, wie du PPC Amazon-Kampagnen optimieren kannst.
Fangen wir also ganz am Anfang an. Mit einer guten Organisation legst du eine solide Grundlage für zukünftige Werbeerfolge auf Amazon – mit passenden Keywords, ASINs und Kategorien.

Bevor du in die Details gehst, wähle zunächst einen geeigneten Amazon Ads-Kampagnentyp.
Übersicht zu Amazon Ads-Kampagnentypen
Amazon bietet eine Reihe von Werbekampagnentypen an, darunter Sponsored Products, Sponsored Brands und Sponsored Display.
Sie helfen dabei, deine Produkte vor dem richtigen Publikum zu positionieren, sei es auf Suchergebnisseiten, auf verschiedenen Websites oder durch ansprechende Videoinhalte.
Hier werde ich kurz erklären, wie die einzelnen Kampagnentypen funktionieren und wie sie verwendet werden. Weitere Einzelheiten zur
Aber hier ist eine kurze Zusammenfassung:
1. Sponsored Products
Der Kampagnentyp Sponsored Products ist Amazons beliebteste Werbeoption, die dazu dient, die Sichtbarkeit von Produkten zu erhöhen, indem einzelne Produkte beworben werden.
Sponsored Products-Anzeigen lenken mehr Besucher auf deine Produktdetailseiten, erhöhen die Sichtbarkeit deiner Produkte und beschleunigen den Verkauf.
- Ziel: Erhöhe die Sichtbarkeit – bringe mehr Käufer auf deine Produktdetailseiten
- Targeting: Keyword-Targeting und Produkt-Targeting
Dieser Kampagnentyp ist für seine unkomplizierte Einrichtung bekannt.

Du kannst für einzelne Produkte werben und diese in den Amazon SERPs (Suchergebnissen) oder auf den Produktdetailseiten anzeigen. Dieser Kampagnentyp verwendet Schlüsselwörter, Produktkategorien oder ASINs für das Targeting.
Wähle Sponsored Products-Kampagnen, wenn du mehr Traffic auf deine Produktdetailseiten bringen, die Sichtbarkeit deiner Produkte erhöhen sowie Produkte schneller verkaufen willst.
Nachteilig ist, dass es länger dauert, Sponsored Products-Werbung einzurichten und dass sie manchmal weniger effektiv ist.
2. Sponsored Brands (früher Headline Search Ads)
Der Kampagnentyp Sponsored Brands ermöglicht es Amazon-Kunden, deine Marke zu entdecken und mit ihr in Kontakt zu treten. Diese Werbekampagnen sind so konzipiert, dass sie die Bekanntheit deiner Marke steigern und den Traffic entweder auf deine benutzerdefinierte Landing Page oder deinen Amazon-Shop lenken.
- Ziel: Markenbekanntheit aufbauen, Schaufenster für deinen Brand Store schaffen
- Targeting: Keyword-Targeting und Produkt-Targeting
- Voraussetzung: Du hast ein verifiziertes Amazon Brand Registry-Konto.
- Anzeigenoptionen für Sponsored Brands:
- Sponsored Brands Product Collection: Bewirb deine Produkte in einem Bannerformat (bis zu 3 Produkte).
- Sponsored Brands Store Spotlight: Werbe für deinen gesamten Amazon-Shop
- Sponsored Brands Video: Nutze Videos, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und die Markenbekanntheit zu steigern. Videos werden automatisch abgespielt.
Der Kampagnentyp „Sponsored Brands“ eignet sich hervorragend, um die Bekanntheit deiner eCommerce-Marke sowohl auf dem Desktop als auch auf dem Handy zu steigern .
In dieser Kampagnenart werden Keywords, Produktkategorien oder ASINs für das Targeting verwendet und du kannst für mindestens drei Produkte gleichzeitig werben.
Diese Anzeigen erscheinen an prominenter Stelle über, innerhalb, unter oder neben den Suchergebnissen sowie auf Produktdetailseiten. Dies trägt dazu bei, die Auffindbarkeit und Sichtbarkeit deiner Marke bei Kunden zu erhöhen, die nach Produkten wie deinen suchen.

Und das Beste? Eine höhere Sichtbarkeit führt in der Regel zu einem höheren Produktabsatz!
Und wenn du einen eigenen Amazon-Shop hast, können die Sponsored Brands-Anzeigen direkt auf deinen Shop verweisen und nicht nur auf einzelne Produkte.
Ein Nachteil ist die niedrigere Conversion Rate und dass diese Art der Werbung teurer sein kann als die
Daher solltest du Sponsored Brands Kampagnen vor allem für deine Topseller nutzen.
3. Sponsored Display
Zeige deine Produkte nicht nur auf Amazon an! Erreiche deine relevanten Zielgruppen auf anderen Websites und Apps.
Deine Sponsored Display-Anzeigen werden Nutzern angezeigt, die sich für ähnliche Produkte wie deinen interessieren.
- Ziel: relevante Zielgruppen erreichen
- Targeting: Produkte und Zielgruppen (Audiences)
- Optionen für die Anzeigenschaltung: in und außerhalb von Amazon
Amazon Seller oder Vendoren, die Sponsored Display-Kampagnen verwenden, verfolgen in der Regel eines der beiden Ziele:
- Bestimmte Produkte bei einem breiteren Publikum bewerben (z.B. Nutzer, die bereits ein ähnliches Produkt gekauft haben)
- Retargeting von Nutzern, die bereits auf eines deiner Produkte geklickt haben ohne zu kaufen
Mit Sponsored Display-Kampagnen kannst du Zielgruppen (erneut) ansprechen, die deine Produkte, ähnliche Produkte, relevante Kategorien und sogar Kategorien, die deine Produkte nicht auf Amazon enthalten, angesehen haben.
Nachdem ein Nutzer auf eine Sponsored Display-Anzeige geklickt hat, landet er auf deiner Produktdetailseite.
Ein Nachteil dieser Art von Amazon-Werbekampagnen kann der langsamere Verkaufsprozess sein. Mit anderen Worten, sie sind weniger geeignet für Massenverkäufe.

Das Wichtigste in Kürze
Kurz gesagt, dies war eine kurze Zusammenfassung der Arten von Amazon-Werbekampagnen:
- Sponsored Products (die am häufigsten genutzte)
- Sponsored Brands (zum Aufbau der Markenbekanntheit)
- Sponsored Display (relevante Zielgruppen erreichen, Remarketing)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass du Amazon Ads-Kampagnentypen wählen solltest, die zu deinen aktuellen Geschäftszielen passen.
Als nächstes erstellst du eine gut organisierte Kampagnenstruktur. Eine gute Organisation ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Amazon PPC-Strategie – kurz-, mittel- und langfristig!
Auf diese Weise kannst du ein größeres Publikum erreichen, das für dein eCommerce-Geschäft relevant ist.
Wie man Amazon Ads-Kampagnen organisiert (4 gängige Methoden)
Die Entscheidung, wie du deine Amazon-Werbekampagnen strukturierst, kann überwältigend sein – es gibt unzählige Optionen, Kombinationen und Herangehensweisen.
Um dir die Entscheidung zu erleichtern, stelle ich dir vier gängige Methoden vor, wie du deine Kampagnen im Amazon Seller Central Dashboard strukturieren kannst. Dieser Artikel schafft Klarheit und bietet dir einfache Strategien, mit denen du deine Kampagnen an deinen Geschäftszielen ausrichtest und deinen Werbeerfolg steigerst.
Springen wir rein!
1. Nach Produktkategorien
Du kannst deine Werbekampagnen nach Produktkategorien strukturieren. So kannst du gezielt Anzeigen für verschiedene Produktgruppen erstellen und dein Budget entsprechend aufteilen.
Zum Beispiel kannst du separate Kampagnen für Elektronik, Kleidung oder Haushaltsprodukte erstellen.

2. Nach meistverkauften Produkten (Bestseller)
Eine weitere Möglichkeit ist, Kampagnen basierend auf deinen meistverkauften Produkten zu erstellen. Indem du deine Bestseller in eigenen Kampagnen hervorhebst, kannst du ihre Sichtbarkeit erhöhen und den Umsatz steigern.
Deine Bestseller kannst du auf drei Arten gezielt einsetzen:
- Bündle deine Bestseller in einer eigenen Kampagne gemeinsam mit anderen Produkten, um zusätzliche Verkäufe zu fördern.
- Verwende leistungs- und conversionstarke Keywords in den Produktdetails deiner Bestseller.
- Sponsored Brands Kampagne für Bestseller
2.1. Bundle bestsellers with other products to drive sales
Eine Möglichkeit, den Umsatz zu steigern, besteht darin, deine Bestseller als Einstiegspunkte für Cross-Selling verwandter Produkte oder Upselling höherwertiger Alternativen zu nutzen – so erhöhst du deinen Umsatz zusätzlich.
Und so geht’s:
- Erstelle separate Kampagnen und bündel deine Bestseller mit anderen Produkten
- Rabatt für das Bundle anbieten
- Bewirb weniger erfolgreiche Produkte als Add-ons oder ergänzende Artikel, wenn Kund:innen einen Bestseller kaufen.
Hinweis: Du musst keine separaten Kampagnen für Child-ASINs oder Produktvariationen erstellen. Sobald Käufer:innen auf die Anzeige deines Bestsellers klicken, werden ihnen automatisch die verfügbaren Varianten angezeigt.
Wenn zum Beispiel „schwarzer Hut“ dein Verkaufsschlager ist, brauchst du keine separate Kampagne mit allen anderen Farben.
Du kannst sogar noch weiter gehen:
- Keyword-Recherche durchführen
- Erstelle eine Liste der Keywords mit hohen Conversionsrates
- Eine Sponsored Brands-Kampagne einrichten
Lies weiter, um zu erfahren, wie.

2.2. Use top-converting keywords in bestseller product details
Führen Sie ein gründliches Keyword-Audit durch, um relevante und umsatzstarke Keywords für Ihre Bestseller zu identifizieren.
Integriere diese Keywords strategisch in die Titel und Beschreibungen deiner Produktlistings sowie in deine Werbekampagnen, um ihre Auffindbarkeit zu verbessern.
Aber Vorsicht: Versuche nicht, einfach nur maximal viele Keywords unterzubringen. Es ist wirklich wichtig, dass deine Keywords sinnvoll sind und einen klaren Bezug zu deinem Produkt haben.
2.3. Sponsored Brands: bestsellers campaign
Mit einer bei Amazon registrierten Marke kannst du Sponsored Brands-Anzeigen nutzen, um deine Sichtbarkeit zu erhöhen. Diese Anzeigen zeigen dein Logo, eine individuelle Überschrift und mehrere deiner Bestseller.
Sie erscheinen ganz oben in den Suchergebnissen, was deine Sichtbarkeit und Markenbekanntheit erhöht.
3. Nach Marken oder Produktlinien
Wenn dein Unternehmen verschiedene Marken oder Produktlinien anbietet, solltest du für jede einzelne eigene Kampagnen erstellen. So kannst du Anzeigen und Marketingbotschaften individuell anpassen und eine konsistente Markenpräsenz auf Amazon sicherstellen.

4. Auf Saison oder Events ausgerichtete Kampagnen
Eine weitere Möglichkeit ist, separate Kampagnen rund um saisonale Ereignisse oder Events aufzusetzen – zum Beispiel zu Weihnachten, Black Friday oder dem Prime Day. So kannst du gezielte Angebote und Botschaften präsentieren, die auf das jeweilige Event abgestimmt sind.

Viele Verkäufer nutzen mehrere Kampagnentypen und verwalten verschiedene Kampagnen innerhalb jedes Typs. Ohne eine aussagekräftige und einheitliche Benennung der Kampagnen kann daraus schnell Chaos entstehen – und eine strukturierte Übersicht geht verloren.
Um Ordnung zu halten und einen reibungslosen Arbeitsablauf zu gewährleisten, sollten Sie Ihre Kampagnen beschreibend und systematisch benennen.
Zum Glück habe ich eine Vorlage für die Benennung von Kampagnen, die Sie für Ihre Kampagnen verwenden können. Hier ist sie:
Bewährte Praktiken für Namen von Werbekampagnen (mit praktischen Beispielen)
Die effiziente Verwaltung Ihrer Werbekampagnen ist entscheidend, unabhängig davon, ob Sie ein PPC-Tool verwenden oder nicht. Der Schlüssel?
Führen Sie eine einheitliche Namenskonvention ein, um das Chaos eines unorganisierten Kontos zu vermeiden.

Diese einfache Strategie spart Zeit, reduziert den Stress und verbessert Ihre Analysemöglichkeiten, so dass Ihr Platzierungsbericht und die Amazon-Anzeigenoberfläche viel einfacher zu navigieren sind.
Hier finden Sie einige bewährte Verfahren, die Ihnen helfen können:
1. Kampagnen-Typ
Verwenden Sie diese Abkürzungen, um die Art der Kampagne, die Sie durchführen, eindeutig zu identifizieren:
- SP = Gesponserte Produkte
- SB = Gesponserte Marken
- SBV = Gesponserte Marken-Videos
- SD = Gesponserte Anzeige
2. Land (Marktplatz)
Wenn Sie auf mehreren Amazon-Marktplätzen werben, fügen Sie das Länderkürzel in Ihre Kampagnennamen ein, um die verschiedenen Amazon-Marktplätze leicht unterscheiden zu können:
- UK für das Vereinigte Königreich
- IT für Italien
- FR für Frankreich
- … und so weiter.
3. Produkttyp oder Name
Beziehen Sie bestimmte Produkttypen oder Namen in die Namen Ihrer Kampagnen ein.
Nehmen wir zum Beispiel an, Sie verkaufen und bewerben einen Katalog mit Küchenlampen, Schlüsselanhängern, Autoreifen und handgefertigten Teppichen.
Wenn Sie eine Werbekampagne für Lampen erstellen, fügen Sie dem Kampagnennamen „Lampen“ hinzu. So können Sie sie schnell von einer Werbekampagne für Teppiche unterscheiden.
4. Kampagnenübereinstimmungstyp oder Zielsetzung
Geben Sie den Kampagnentyp im Kampagnennamen an, damit Sie sofort erkennen können, um welchen Kampagnentyp es sich handelt.
Hier finden Sie eine Liste von Abkürzungen, die Sie verwenden können:
- PH = Phrasen-Kampagne
- BR = breit angelegte Kampagne
- PAT = Produkt-Attribut-Ausrichtung
- EX = Genau
- KW = Schlüsselwort
- CAT = Kategorie
Dies ist nur ein Vorschlag und Sie können Ihre eigenen Abkürzungen verwenden! Solange Sie ein System einrichten, das für Sie funktioniert.
Für welches Namenssystem Sie sich auch immer entscheiden, bleiben Sie auf jeden Fall dabei.
5. Marke oder Kontoname
Weisen Sie jeder Ihrer Marken oder Konten kurze, aussagekräftige Abkürzungen zu, um die Übersicht und Verwaltung zu vereinfachen.
Zum Beispiel:
- Marke Orange Bananas = OB
- Rote Schnapper = RS
- Blazing Blazers = BB
Auf diese Weise können Sie sofort erkennen, welche Kampagnen mit welchen Marken verbunden sind, was die Navigation durch die Konten wesentlich erleichtert.
6. Automatisch oder manuell? (Nur für gesponserte Produkte)
Wenn Sie automatische und manuelle Kampagnen für gesponserte Produkte durchführen, empfehle ich Ihnen dringend, diese Informationen in den Kampagnennamen aufzunehmen:
- [auto]: für Gesponserte Produkte Auto-Kampagnen
- [manual]: für Sponsored Products Manuelle Kampagnen
7. Identifikator für Anzeigengruppen
Kennzeichnen Sie Anzeigengruppen mit „AG“, um Verwechslungen zwischen Kampagnen- und Anzeigengruppennamen zu vermeiden:
- AG = Anzeigengruppe
Auf diese Weise können Sie eine Anzeigengruppe sofort von einer Kampagne unterscheiden.
Praxisbeispiel 1: „SP_IT_Lampen_BR_OB [manual]“
Lassen Sie uns diesen Kampagnennamen nach den oben aufgeführten bewährten Verfahren aufschlüsseln:
- SP = SP markiert eine Sponsored Products-Kampagne, so dass Sie sofort wissen, um welche Art von Kampagne es sich handelt.
- IT = IT steht für Italien, also ist dies der Marktplatz für diese Kampagne
- Lampen = Sie können den Produkttyp sofort erkennen
- BR = BR bedeutet, dass dies eine breit angelegte Kampagne ist und
- OB = in diesem Beispiel steht „OB“ für „Orange Bananas“, das ist der Kontoname
- [manual] = Da es sich um eine Kampagne für gesponserte Produkte handelt, sollten Sie festlegen, ob es sich um eine automatische oder manuelle Kampagne handelt. Bei dieser Kampagne handelt es sich eindeutig um eine manuelle Kampagne für gesponserte Produkte.
Praxisbeispiel 2: „OB_IT_SP_Lampen“
Insbesondere längere Namen werden oft abgeschnitten. Sie können also auch den wichtigsten Teil des Namens in die Schriftart verschieben. In diesem Fall habe ich +50 Werbekonten.
Ich habe beschlossen, den Namen der Kampagne mit dem Kontonamen zu beginnen, damit ich sofort erkennen kann, zu welchem Konto eine Kampagne gehört.
- OB = in diesem Beispiel steht „OB“ für „Orange Bananas“, das ist der Kontoname
- IT = IT steht für Italien, also ist dies der Marktplatz für diese Kampagne
- SP = SP markiert eine Sponsored Products-Kampagne, so dass Sie sofort wissen, um welche Art von Kampagne es sich handelt.
Denken Sie daran, dass dies nur ein Vorschlag ist! Sie können Ihre Benennungskonvention einrichten, wie Sie wollen.
Aber was auch immer Sie tun, stellen Sie ein logisch organisiertes System auf und bleiben Sie dabei.
Tipp 2: Konzentrieren Sie sich auf Schlüsselwörter, um die Amazon Pay-Per-Click-Werbung anzukurbeln
Der Kern eines jeden Leitfadens zur Optimierung der Amazon-Werbestrategie besteht aus Schlüsselwörtern. Was „okaye“ PPC-Strategien von echten Geldmaschinen unterscheidet, sind wirklich relevante Keywords. Wenn Ihre Schlüsselwörter irrelevant oder unpassend sind, werden Ihre Anzeigen Ihre Zielgruppe wahrscheinlich nicht erreichen.
Schlüsselwörter definieren und erklären nicht nur, worum es bei deinem Produkt geht, sondern sie werden vor allem auch von potentiellen Kunden verwendet, wenn sie nach bestimmten Produkten suchen.

Die Kraft der Keywords
Stelle dir folgendes Szenario vor:
Du brauchst neue Tennisschuhe, daher verwendest du als Suchbegriff auf Amazon das Wort “Tennisschuhe“. Du erwartest, dass in deinen Suchergebnissen nun eine Auswahl an Tennisschuhen erscheint. Doch stattdessen taucht ein Tennisball auf!
Das ist nicht das, wonach du gesucht hast. Vermutlich bist du verwirrt und vielleicht sogar etwas verärgert, weil das Ergebnis nicht mit deiner Suche übereinstimmt. Also verlässt du lieber die Website und versuchst, auf einer anderen Website oder Verkaufsplattform Tennisschuhe zu finden.

Dieses Beispiel ist natürlich extrem und würde im wirklichen Leben nicht passieren (hoffentlich). Aber es macht deutlich, warum es wichtig ist, relevante Keywords zu verwenden: damit kaufbereite Nutzer deine Produkte finden können. Außerdem wird deine Amazon PPC Strategie viel effektiver sein. Mit den richtigen Keywords erzielst du bessere Ergebnisse und vermeidest Streuverluste, d.h. du verschwendest dein Werbebudget nicht für Keywords, die nicht funktionieren.
Dazu musst du allerdings eine gute Keyword-Strategie entwickeln. Hier ein paar Tipps, die dir den Start erleichtern:
Wie man Ideen für Keywords recherchiert
Denken Sie frühzeitig über alle möglichen Schlüsselwörter und Suchanfragen für verschiedene Situationen nach, in denen Käufer nach Ihrem Produkt suchen könnten. Die Suchbegriffe der Käufer können von der Popularität, der Saisonalität und den aktuellen Trends abhängen.
Käufer möchten vielleicht etwas für einen bestimmten Anlass kaufen (Hochzeit, Geburt, Weihnachtsgeschenk usw.). Oder sie suchen nach einer bestimmten Marke oder einem alternativen Produkt für eine Marke.
Ihre Liste der Zielschlüsselwörter sollte alle diese Informationen enthalten!

Eine erfolgreiche Keyword-Strategie entwickeln
Die Suche nach relevanten Keywords kann eine knifflige Aufgabe sein. Aber keine Sorge. Hier sind drei Tipps, die dir bei der Keyword-Recherche zum Erfolg verhelfen werden.
1. Nutze ein Keyword Research Tool
Sparen Sie Zeit und verwenden Sie ein spezielles Keyword-Recherche-Tool, um in großen Mengen nach relevanten Keywords zu suchen.
Darüber hinaus können Sie das Suchvolumen für Schlüsselwörter, Vorschläge für relevante Schlüsselwörter und viele andere nützliche Funktionen nutzen (die sich je nach Tool unterscheiden). Exportieren Sie die Keyword-Liste – eine Tabellenkalkulation funktioniert ganz gut.
2. Prüfe jedes Keyword doppelt
Überprüfen Sie jedes Schlüsselwort, um sicherzustellen, dass es Ihre Produkte ergänzt und so relevant wie möglich ist. Ihre Schlüsselwörter müssen sich auf die Produkte beziehen, die Sie auf Amazon, Google und anderen Plattformen bewerben (und verkaufen!) wollen.
Stellen Sie außerdem sicher, dass es keine Rechtschreibfehler gibt!
3. Gruppieren Sie Ihre Schlüsselwörter und Schlüsselwortphrasen nach Themen
Gliedere deine Schlüsselwörter in verschiedene Themen oder Themenkomplexe. Das spart Ihnen später Zeit und Mühe, wenn Sie einzelne Kampagnen zu bestimmten Themen durchführen oder einfach nur Stellvertreter finden möchten.
Sobald du relevante Keywords gefunden hast, vergiss nicht, sie in deinen Amazon Ads zu platzieren!

Entschlüssele den Code für Keyword Match Types
Die Verwendung der richtigen Keywords ist wichtig. Um die Basics abzudecken, solltest du auch die verschiedenen Keywordarten und Keyword Match Types (Übereinstimmungsarten) kennen:
- Short Tail Keywords
- Long Tail Keywords
- Exact Match Keywords
- Phrase Match Keywords
- Broad Match Keywords
- Negative Keywords
Lassen Sie uns ein wenig mehr über negative Schlüsselwörter sprechen. Wenn Sie sie richtig einsetzen, wird Ihr Werbebudget eher für die wirklich wichtigen Keywords verwendet.
Wenn du zum Beispiel Tennisschuhe speziell für Frauen verkaufst, kannst du „Männer“ als negatives Keyword hinzufügen, um irrelevante Suchanfragen nach Tennisschuhen für Männer auszuschließen.
So vermeidest du unnötige Werbekosten. Erfahre mehr darüber, warum Keywords wichtig sind und finde das Beste Setup für deine Amazon PPC Strategie.
Neben Schlüsselwörtern können Sie Ihre Anzeigen auf Amazon auch auf der Grundlage von Produktkategorien anzeigen lassen. Sie finden diese Option in den Einstellungen für das Targeting.
Auf diese Weise erreichst du auch Zielgruppen, die wirklich an deinem Produkt interessiert sind. Im Hinblick auf das Zeitmanagement kann dies eine willkommene Verbesserung sein, da Sie nicht ständig Ihre Schlüsselwörter überprüfen müssen.
Gebotsstrategien für gesponserte Produkte
Es gibt verschiedene Kampagnentypen, aber 80% aller Amazon-Verkäufer nutzen Sponsored Products-Kampagnen.
Diese Kampagnen bieten mehrere Gebotsstrategien in Seller Central:
- Dynamische Gebote – nur nach unten
- Dynamische Gebote – auf und ab
- Feste Gebote
Lassen Sie uns sehen, wo die Unterschiede liegen.
1. Dynamische Gebote – nur nach unten (Anfänger)
Die Gebotsstrategie „Dynamische Gebote – nur nach unten“ für Kampagnen auf Amazon senkt Ihr Keyword-Gebot automatisch, wenn Ihre Anzeige weniger wahrscheinlich zu einem Verkauf führt.

Die Bietstrategie „Nur nach unten“ kann eine gute Wahl sein, denn:
- Verhindert, dass Ihre Anzeigen bei irrelevanten Suchanfragen angezeigt werden
- Ihre Anzeigen sind besser auf potenzielle Käufer ausgerichtet
Dadurch können Sie letztendlich Geld sparen.
Tipp für Anfänger:
Wenn Sie zum ersten Mal auf Amazon werben, empfehle ich Ihnen die Gebotsstrategie „Dynamische Gebote – nur nach unten“. So können Sie die Kosten kontrollieren und vermeiden, dass Sie zu viel Geld ausgeben, wenn Sie Ihre ersten Amazon-Anzeigen schalten und lernen, wie sie funktionieren.
Sie sind sich nicht sicher, wie Sie Ihren Gebotspreis festlegen sollen? Verwenden Sie den von Amazon automatisch vorgeschlagenen Betrag oder setzen Sie ihn auf das Minimum (was ungefähr 50 Cent entspricht).
2. Dynamische Gebote – auf und ab (Erweitert)
Die „Auf- und Abwärtsgebotsstrategie“ bedeutet, dass Amazon Ihre Gebote erhöht und senkt, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeige zu einem Verkauf führt, mehr oder weniger hoch ist.
Dieser Ansatz eignet sich am besten für etwas fortgeschrittenere Benutzer mit höheren Budgets oder für diejenigen, die von den Konversionsraten ihres Produkts überzeugt sind.
- „Dynamische Gebote – auf- und abwärts“ senkt Ihr Gebot, wenn die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeige einen Verkauf erzielt, geringer ist, ähnlich wie die Option „Nur abwärts“.
- Wenn Ihr Produkt jedoch wahrscheinlich verkauft wird, kann Amazon Ihr Gebot um 10% erhöhen.

Mit dieser Gebotsstrategie bleiben Ihre Anzeigen bei Suchanfragen wettbewerbsfähig, bei denen sie eine gute Chance auf Erfolg haben.
Seien Sie jedoch vorsichtig – dieser Ansatz kann Ihre Gebote manchmal zu hoch treiben.
3. Feste Gebote (Anfänger)
Bei der Gebotsstrategie „Feste Gebote“ legen Sie einen genauen Betrag fest, den Sie für jeden Klick zu zahlen bereit sind. Dann verwendet Amazon Ihr genaues Gebot für alle Gelegenheiten, bei denen Ihre Anzeige erscheint.
Ihr Gebot bleibt unverändert, es sei denn, Sie beschließen, es zu ändern.
Diese Gebotsstrategie mag einfach aussehen – Sie legen Ihre Gebote einmal fest und lassen sie dann liegen. Sie hat jedoch einen Nachteil.
Ihr Gebot ändert sich nicht, aber das Ihrer Konkurrenten könnte sich ändern. Wenn diese sich entscheiden, mehr zu zahlen, könnte Ihr unverändertes Gebot dazu führen, dass Ihre Anzeigen nicht mehr so oft angezeigt werden. Dies könnte dazu führen, dass weniger Menschen Ihre Anzeigen sehen, was wiederum zu weniger Verkäufen führen könnte.
Kurz gesagt, diese Strategie ist für Amazon Ads-Anfänger geeignet, die vorhersehbare Kosten wünschen, ABER sie ist weniger empfehlenswert als die dynamischen Optionen, da es ihr an Flexibilität fehlt.

4. Regelbasiertes Bieten
Die regelbasierte Gebotsabgabe ist ein Amazon-Tool, mit dem Sie Ihre Gebote automatisch an Ihre Marketingziele anpassen können, was die Verwaltung Ihrer Werbekampagnen erleichtert.
Wie es funktioniert
- Setzen Sie sich ein bestimmtes Ziel, z. B. ROAS (Return on Ad Spend)
- Wenn Sie z.B. $5 für jeden $1, den Sie für Anzeigen ausgeben, verdienen möchten, setzen Sie sich ein ROAS-Ziel von 5.
- Amazon passt Ihre Gebote in Echtzeit an, um die Konversionsraten zu erhöhen und gleichzeitig Ihr ROAS-Ziel einzuhalten.
Das bedeutet, dass Sie Ihre Gebote nicht jedes Mal manuell ändern müssen, wenn Sie Ihre Kampagne optimieren möchten – das wird für Sie erledigt.
Wichtige Überlegungen:
- Das System ist nicht narrensicher. Amazon garantiert nicht, dass es Ihr ROAS-Ziel immer erreicht.
- Deaktivierung der Regel: Wenn der ROAS Ihrer Kampagne an 21 aufeinanderfolgenden Tagen (außer an besonderen Tagen wie Feiertagen) unter Ihr Ziel fällt, schaltet Amazon die Regel automatisch ab.
Wenn dies geschieht, werden Ihre Anzeigen zu der Gebotsstrategie und den Zielen zurückkehren, die Sie zuvor verwendet haben.
Die Nachteile des regelbasierten Bietens:
- Zeitaufwendig
- Erfordert viel manuellen Aufwand (keine echte Automatisierung)
Kurz gesagt, einige Anbieter bevorzugen regelbasierte Gebote und passen ihre Gebote und Einstellungen manuell an, um die volle Kontrolle zu haben. Dieser Ansatz kann flexibler sein, erfordert aber auch viel mehr Zeit und Engagement für Ihre PPC-Managementstrategie.
Aber mal ehrlich, wer hat schon die Zeit dafür?
Verkäufer, die Zeit sparen möchten, verwenden oft algorithmische Gebote. Der Einsatz einer KI wie Adspert ist gleichbedeutend mit der Verwaltung Ihrer Anzeigen durch einen Experten, der dafür sorgt, dass jeder Dollar besser arbeitet, auch wenn Sie schlafen.
Folgen Sie dem Link, um mehr über PPC-Gebotsoptionen und die Unterschiede zwischen regelbasierten und algorithmischen Geboten zu erfahren.
Tipp 3: Optimieren Sie Ihre Amazon Pay Per Click-Anzeigen weiter
Amazon PPC Optimierung ist ein weiterer wichtiger Aspekt einer erfolgreichen Amazon Strategie. Zur Anzeigenoptimierung gehört mehr als nur die richtige Verwendung und Verwaltung von Keywords.
Der Markt verändert sich stetig. Daher ist es also wichtig, stets alle Daten zur Kampagnenperformance im Auge zu behalten. Es hängt davon ab, wie groß und komplex Ihr Werbekonto ist, aber die Menge an Informationen kann Sie schnell überwältigen.
Passen Sie Ihre Kampagnen an
Angesichts all dieser Faktoren sollte jeder Werbetreibende seine Werbestrategie für Amazon entsprechend anpassen:
- Einzigartige Ziele
- Spezifische Produkte und Inventar
- Kunden, die angelockt werden sollen
- Anpassung an die dynamische Marktlandschaft
Die schlechte Nachricht? Ich habe keine universelle Amazon PPC-Kampagnenstruktur für Sie.
Eine händische Überprüfung ist aufgrund der Datenfülle dann kaum noch zu realisieren. Die Optimierung von Kampagnen ist zeitaufwändig und hängt stark vom Experimentieren ab. Sie müssen Ihre Anzeigenleistung jeden Tag (manchmal sogar mehrmals täglich!) überprüfen und Anpassungen an Geboten, Anzeigen oder Targeting-Einstellungen vornehmen.
Ganz davon zu schweigen, dass die manuelle Überprüfung fehleranfälliger ist. Schließlich sind wir alle Menschen.
Die gute Nachricht? Sie brauchen Ihre Anzeigen nicht selbst zu optimieren. Es gibt zahlreiche Tools, die dies mit viel mehr Finesse für Sie erledigen!

Wie du mit einer Amazon-Optimierungs-KI Zeit und Geld sparst
Hier kommt die Automatisierung Ihrer Pay-per-Click-Werbung bei Amazon ins Spiel. Du brauchst deine Amazon Ads nicht selbst zu optimieren. Und du musst dafür auch nicht extra jemanden einstellen. Stattdessen können Sie eine Amazon Optimierungs-KI verwenden, die die gesamte Optimierung übernimmt.
Die Vorteile der Nutzung einer Amazon-PPC-KI zur Kampagnenoptimierung:
- Optimiert 24/7 – Das spart dir Zeit
- Minimiert menschliches Versagen
- Analysiert Daten in Sekundenschnelle – auch hier sparst du Zeit
- Passt deine Werbekampagnen automatisch an
- Findet und schlägt neue Keywords vor
Ein solches PPC-Optimierungstool kann dir eine Menge Ärger bzw. Stress ersparen und gleichzeitig deine Anzeigen profitabler machen. Es gibt viele verschiedene Tools, und du solltest das auswählen, das am besten zu dir und deinen Businesszielen passt.

Du kannst Adspert ausprobieren – Das Tool bietet eine kostenlose, unverbindliche 30-tägige Testphase und du brauchst keine Kreditkartendaten, um loszulegen.
Wichtiger Hinweis: Kein Tool zur Anzeigenoptimierung wird funktionieren, wenn Sie keine gute Amazon PPC-Strategie haben!
Bevor Sie ein Tool verwenden, sollten Sie immer eine gute Grundlage haben: eine gut organisierte Kampagnenstruktur und die Verwendung relevanter Schlüsselwörter.
Abschließende Gedanken
Der Aufbau einer erfolgreichen und wettbewerbsfähigen Amazon-Ads-Strategie ist eine Herausforderung. Selbst mit einer guten Strategie und optimalen Kampagneneinstellungen zu Beginn musst du deine Anzeigenkampagnen (und vor allem die Gebote) ständig optimieren.
Ich habe einige Tipps und Tricks darüber geteilt, wie man eine Amazon-Strategie entwickelt, die ein starkes Fundament für PPC-Kampagnen bildet. Bleiben Sie organisiert, konzentrieren Sie sich auf relevante Schlüsselwörter und optimieren Sie Ihre Anzeigen.
Wenn du das Gefühl hast, dass du zu viel Zeit (und Geld) investierst, kannst du ein Amazon PPC-Optimierungstool verwenden, um die Kampagnen für dich zu optimieren.