Warum Werbetreibende von Google zu Amazon Advertising wechseln

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Uns kommen mehrere große Namen in den Sinn, wenn wir von digitaler Werbung hören. Google ist in den meisten Fällen der allererste von ihnen. Die Marke ist so dominant, dass das Wort „google“ mittlerweile zu einem transitiven Verb geworden ist.

Doch wer ist der Nächste in der Bekanntheitsliste?

Sie werden vielleicht überrascht sein zu hören, dass Amazon Advertising in letzter Zeit die Lücke zwischen sich und dem Konkurrenten Google geschlossen hat. Laut einem Bericht aus dem Jahr 2018 starten 46,7% der US-Internetnutzer ihre Produktsuche auf Amazon, während nur 34,6% Google als primäre Suchplattform wählen.

Aber diese Veränderung ist nicht erst in den letzten paar Monaten geschehen. Seit 2015 ist das Produktsuchvolumen auf Amazon langsam günstiger geworden. Damals lag der Anteil von Google an der Produktsuche bei etwa 54%, der von Amazon bei 46%. Bis 2018 hat sich das Verhältnis jedoch umgekehrt. Nun ist Amazon zur drittgrößten digitalen Werbeplattform in den USA geworden. Auf dem Werbetreppchen steht es neben Google und Facebook, die die Gold- und Silbermedaillen im Wettbewerb tragen.

Das ist aber noch nicht das Ende. Da Amazons Such-Reichweite kontinuierlich zunimmt, sehen die Werbetreibenden eine enorme Chance in der Nutzung. Immer mehr von ihnen wechseln von Google Anzeigen zur Amazon Werbung.

Sie wollen wissen, warum? Dann lesen Sie weiter!

Eindeutiges Return On Investment

Wenn Internetnutzer Amazon aufrufen, beabsichtigen sie meistens einen Kauf. Google hingegen ist ein riesiges Netzwerk an Möglichkeiten. Zwar wird es auch für Online-Shopping verwendet, aber gleichermaßen für Produktrecherche und für das Entdecken von Trends.

Aus diesem Grund ist der Return on Investment bei Google oder Facebook nicht einfach zu bestimmen. Im Gegensatz zu diesen Plattformen ist der ROI bei Amazon eindeutig. Warum? Aufgrund der Unternehmensart ist die Plattform direkt mit der Online-Zahlung verbunden. So wissen Sie genau, wie viel Geld Sie für Anzeigen ausgegeben haben, die tatsächlich zu Conversions geführt haben.

Amazon kennt die Aktionen eines Nutzers nach dem Ansehen einer Anzeige. Auf diese Weise erfahren Sie, ob ein Nutzer auf Ihre Anzeige geklickt und tatsächlich zum Käufer konvertiert ist oder ob er sich stattdessen für ein Konkurrenzprodukt entschieden hat.

Brand Analytics und höhere Conversion Rates

Während Amazon-Verkäufer früher ein Premium-Paket benötigten, um auf Berichte zugreifen zu können, erhalten die Nutzer Markenanalysen nun kostenfrei. Das ist ein Zeichen dafür, dass Amazon seine Werbedienste kontinuierlich ausweitet. Auch Sie können Marketingdaten nutzen, um mehr Werbeeinnahmen zu erzielen.

Die wichtigsten Performance-Maße, auf die Sie bei Amazon Advertising zugreifen können, sind:

  • Detaillierte Seitenaufrufe (DPV)
  • Ausgaben
  • Verkaufte Einheiten
  • Verkäufe insgesamt
  • Advertising Cost of Sale (ACoS)

Die erhöhten Conversion Rates stellen einen weiteren Schlüsselfaktor dar, der die Werbetreibenden dazu veranlasst, von Google-Anzeigen auf Amazon-Werbung umzusteigen. Studien von Millward Brown Digital beweisen, dass die Conversion Rate bei Amazon Prime Mitgliedern bei 74% liegt.

Einer der Gründe, warum die Amazon PPC-Strategie effektiver ist, liegt darin, dass sich die Amazon-Kunden im Allgemeinen in der unteren Spitze des Trichters befinden. Ihre Kaufmotivation ist höher als an jedem anderen Punkt.

Wie steht es um die Konkurrenz?

Der entscheidende Nachteil der Plattform ist, dass Sie auf Amazon verkaufen müssen, um dort zu werben. Google ist ein Gegenteil dazu: Dort müssen die Nutzer nur einen Begriff in die Suchleiste eingeben, um eine Vielzahl an Websites angeboten zu bekommen.

Auf Amazon muss der Nutzer auch nach bestimmten Schlagworten oder Schlagwortkombinationen suchen. Allerdings befinden sich unter den Ergebnissen nur Produkte, die auf Amazon verkauft werden. Das kann eine großartige Sache sein, wenn Sie ein kleines Unternehmen sind und kein eigenes Geschäft besitzen. Aber wenn Sie eine gut aufgebaute Website haben, auf die sie gerne mögliche Kunden locken möchten, ist Amazon vielleicht nichts für Sie.

Ein weiterer Grund dafür, um Kunden auf die Website Ihres Unternehmens zu lenken, ist, dass es dort keine Konkurrenz gibt. Sicher, der Wettbewerb ist hart – aber dieser Grundsatz gilt nur so lange, bis der Interessent auf Ihre Website klickt. Danach werden ihm nur Ihre Produkte und Dienstleistungen präsentiert, aus denen er wählen kann.

Die Spitze des Trichters zu fassen bekommen

Wie bereits erwähnt, werden Menschen, die ihre Suche auf Amazon beginnen, typischerweise von einem stärkeren Kaufwunsch getrieben als das Publikum, das Google bevorzugt.

Natürlich gibt es nichts Besseres als Google, wenn es um den reinen Traffic geht. Aber die Nutzer, die Sie mit Google Ads erreichen, sind hinsichtlich ihres Standpunktes in der Buyer’s Journey sehr unterschiedlich. Einige von ihnen könnten tatsächlich kurz vor der Kaufphase stehen. Gleichzeitig könnten sich andere noch in der Sensibilisierungs- oder Überlegungsphase befinden. Vielleicht suchen sie nur aus Neugierde nach einem Produkt oder bewerten noch ihre Optionen.

Die Nutzer von Amazon hingegen wollen immer etwas kaufen.

Die Schlussfolgerung? Auch wenn Amazon Google im Gesamtsuchvolumen nicht übertrifft, zeichnet es sich dennoch durch qualitativ hochwertigen Traffic aus. Dieses ist für den tatsächlichen Verkauf eines Produkts wertvoller. Die höheren Conversion Rates von Amazon Advertising im Vergleich zu Google Ads bestätigen diese Erkenntnis.

Ein besseres Kauferlebnis

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen Amazon und Google liegt im Kauferlebnis. Bei der Google-Suche führen die Anzeigen den Nutzer auf eine Website, auf der er ein Konto anlegen, die Informationen ausfüllen und seine Kreditkartendaten eingeben muss. Auf diese Weise wird das Kauferlebnis insgesamt etwas zerstückelt.

Bei Amazon sehen die Dinge anders aus. Kunden schätzen das unkomplizierte Vorgehen und das nahtlose Einkaufserlebnis. Sie müssen nicht stocken und über den nächsten Schritt grübeln, ein Konto erstellen oder Formulare für jede Kategorie von Produkten ausfüllen, die Sie vielleicht kaufen möchten. Alles ist aufeinander abgestimmt. So wird das Einkaufen zum Teil eines Prozessablaufs, bei dem eine Intervention durch Nachdenken unwahrscheinlicher ist.

Die Konsequenz?

Amazon als digitale Werbeplattform ist kontinuierlich gewachsen und scheint seine Entwicklung noch nicht abgeschlossen zu haben. Dass viele Produktkategorien noch nicht breit gefächert sind, demonstriert nur die vielen potenziellen Möglichkeiten. Bald werden Unternehmen zweifellos damit beginnen, auch mit dem Verkauf größerer Artikel zu experimentieren.

Aktuell stammen Amazons meisten Einnahmen aus vier Ländern: den USA, Großbritannien, Deutschland und Japan. Zusammen mit der Expansion in neue Märkte wird die Zukunft der Amazon-Werbung sicherlich aufblühen.

Ganz gleich, ob sich Ihr Unternehmen letztendlich für Amazon-Werbung oder Google Adwords entscheidet: Ihre digitalen Marketingkampagnen müssen für erfolgreiche Ergebnisse sorgfältig optimiert werden. Dies erfordert viel Engagement, Zeit und Humanressourcen.

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